Spenge bei der Fußball-Europameisterschaft 2016 in Frankreich

(English translation below.)

Bei der Fußballeuropameisterschaft 2016 in Frankreich sieht man bei vielen Spielen ein schwarzes Banner mit den weißen Buchstaben »SPENGE« an der Bande vor den Zuschauerrängen, hinter einem Tor oder in Höhe Spielfeldmitte angebracht, oft neben einem Banner mit Aufschrift »HALLE/S.« (für die Stadt Halle an der Saale).

Das Banner wird vom knapp über 30-jährigen Daniel S. angebracht, der aus Spenge stammt. Spenge ist eine Kleinstadt mit um die 15000 Einwohner im Nordosten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen im Westen Deutschlands.

Die nächste große Stadt ist Bielefeld und entsprechend wurde Daniel bereits als kleiner Junge von seinem Vater zu Spielen des DSC Arminia Bielefeld mitgenommen. Ein kleines Logo von Arminia Bielefeld befindet sich auch auf dem Banner. Daniel wurde Fußballfan, auch der deutschen Fußballnationalmannschaft, der er seit Jahren zu jedem Spiel weltweit folgt. Er ist als Groundhopper unterwegs, um möglichst viele Spiele (nicht nur der Deutschen) in vielen Stadien zu sehen; bei Turnieren wie der Europa- oder Weltmeisterschaft täglich mindestens ein Spiel – neben Sehenswürdigkeiten des jeweiligen Landes und der Spielorte.

Bei der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika hat er sogar an manchen Tagen, unterwegs mit Freunden, zwei Spiele am Tag geschafft, wie die Zeitung Neue Westfälische damals berichtete.

English Translation

At the 2016 UEFA European Championship in football in France, at many mateches one sees a black banner with white letters reading “SPENGE”, attached behind a goal or near the mid-range of the playing field, next to a banner reading “HALLE/S.” (for the town of Halle an der Saale in eastern Germany).

The banner is brought to the stadium by Daniel S., a thirty-something from Spenge. Spenge is a small town of about 15000 residents in the north east of the state North Rhine-Westphalia in western Germany.

The nearest big city is Bielefeld and therefore his father went with Daniel to matches of the football club DSC Arminia Bielefeld when es was a little boy. A small Arminia logo is on the right of the banner. Daniel became fan of football, also of the German national team that he attends to every match worldwide for a long time. He is groundhopping to watch as many matches (not only German) in as many stadiums as possible. At tournaments like European or world championships he attends at least one match a day – besides sightseeing of cities and country.

At the world championship 2010 in South Africa on some days he even attended two matches with friends, as the German newspaper Neue Westfälische reported then.

Bundesverkehrswegeplan 2030: Kein Ausbau der Südbahnstrecke, Neubau der B61 in Dehme

Am Mittwoch, dem 16. März 2016 hat der Bundesverkehrsminister den Bundesverkehrswegeplan 2030 vorgestellt.

Schienennetz

Auf den Ausbau der Südbahntrasse über Löhne, Bad Oeynhausen, Hameln, Elze für Güterverkehr mit zweitem Gleis und Elektrifizierung wird verzichtet (das wäre die zweite Baustufe des entsprechenden Projekts).

Stattdessen soll im vordringlichen Bedarf die Nordbahntrasse (Strecke Hannover – Bielefeld) als Engpaßbeseitigung ausgebaut und zwei der vier vorhandenen Gleise zwischen Porta Westfalica, Bad Oeynhausen und Löhne ertüchtigt werden für eine Maximalgeschwindigkeit von 180 km/h. Dafür gibt es aber noch keine Planung.

Straßennetz

Derzeit gebaut werden:

  • Vierspuriger Neubau der A30 zwischen Löhne und Bad Oeynhausen-Rehme (Nordumgehung) auf 9,5 Kilometern für 35,6 Millionen Euro.
  • Zweistreifiger Neubau der B611 von Vlotho-Exter bis Löhne-Wittel (A2 – L860) auf 5,2 Kilometern für 22 Millionen Euro.

Neue Vorhaben als weiterer Bedarf mit Planungsrecht:

  • Zweispuriger Neubau der Dehmer Straße / B61 in Bad Oeynhausen-Dehme (Vorm Berg) auf 3,8 Kilometern für 13,4 Millionen Euro (noch ohne Planungsbeginn).
  • Erneuerung der Weserbrücke der B482 in Porta Westfalica von der A2 mit Erweiterung auf vier Fahrspuren auf 4,7 Kilometern für 16 Millionen Euro (noch ohne Planungsbeginn).

Neue Vorhaben als weiterer Bedarf:

  • Erweiterung der B482 auf drei Fahrspuren in Porta Westfalica (L780 – L764) auf 1,3 Kilometern für 24,3 Millionen Euro (noch ohne Planungsbeginn).

Entfallen ist der achtspurige Ausbau der A2 (derzeit sechs Fahrspuren).

Bewertung

In Bad Oeynhausen und anderen Städten an der Trasse war der angedachte Ausbau der Südbahnstrecke unerwünscht und hatte zu umfangreichen Protesten geführt. Dementsprechend ist man froh, daß die Südbahn nicht für Güterverkehr ausgebaut wird. Bei der Nordbahnstrecke muß man die Planung abwarten.

Andererseits ist man überrascht und verärgert, daß die B61 in Dehme – zwischen Dehmer Spange und Weserauentunnel in Porta Westfalica – aus- bzw. neugebaut werden soll. Eine weitere Verkehrsbelastung dort nach Fertigstellung der Nordumgehung wird von Politik und Bürgern in Bad Oeynhausen abgelehnt.

Der Bundesverkehrswegeplan 2030 ist noch ein Entwurf. Das Bundesministerium für Verkehr nimmt vom 21. März bis 2. Mai Stellungnahmen in einer Öffentlichkeitsbeteiligung entgegen. Er wird danach überarbeitet und dann wird über ihn im Bundestag abgestimmt.

Daß Projekte im langfristigen, alle 15 Jahre bearbeiteten Bundesverkehrswegeplan auftauchen, heißt noch nicht, daß sie auch umgesetzt werden. Denn viele müssen erst noch geplant und finanziert werden. Konkrete Projekte werden erst mit Beschluß entsprechender Gesetze auf den Weg gebracht, vielleicht gegen Ende des Jahres 2016.

Nachtrag vom 2016-03-18:

Offensichtlich wurde der Neubau der B61, östlich der bisherigen Strecke, von Dehmer Spange bis Weserauentunnel in Porta Westfalica, auf Drängen der der Industrie- und Handelskammer (IHK) in den Bundesverkehrswegeplan eingebracht. Er soll auf Planungen des Landesbetriebs Straßen NRW aus dem Jahr 2013 basieren.

  • Neue Westfälische Bad Oeynhausen Nr. 66/2016:
    Dehmer Straße erhitzt die Gemüter
    – Bundesverkehrswegeplan: Die Bundestagsabgeordneten Schwartze (SPD) und Ostermann (CDU) wollen sich dafür stark machen, den Ausbau der B61 in den Planungen des Bundesverkehrsministers wieder zu streichen; 2016-03-18
  • Neue Westfälische Bad Oeynhausen Nr. 66/2016:
    Rätselraten um die Nordbahnpläne (Artikel nicht online)
    – Verkehrsplanung: Noch scheint nicht abschließend geklärt zu sein, ob die Bahnstrecke nach Hannover durchgehend viergleisig werden soll. Verwaltung und Politik sind erleichtert, dass die Ausbaupläne für die Südbahn vom Tisch sind; 2016-03-18
  • SPD Bad Oeynhausen:
    Licht und Schatten im Bundesverkehrswegeplan für Bad Oeynhausen;
    2016-03-18
  • Westfalen-Blatt Bad Oeynhausener Zeitung Nr. 66/2016:
    Widerstand nimmt Form an (Artikel nicht online)
    – Bundesverkehrswegeplan: breite Ablehnung zum B 61-Ausbau – Unklarheit zur Nordbahn; 2016-03-18
  • Westfalen-Blatt Bad Oeynhausener Zeitung Nr. 66/2016:
    »Der Minister besitzt keine Ortskenntnisse« (Artikel nicht online)
    – Absage für Südbahn-Pläne – B 61-Ausbau: Chefs der Ratsfraktionen beziehen mit klaren Worten Position; 2016-03-18
  • Westfalen-Blatt Bad Oeynhausener Zeitung Nr. 66/2016:
    Freude bei der IHK (Artikel nicht online)
    – B 61: Bedarf vordringlich; 2016-03-18

Bad Oeynhausen nicht auf Liste »Deutschlands größter Stau-Fallen«

Spiegel Online titelt heute »Verkehrsstudie: Deutschlands größte Stau-Fallen«. Das auf Verkehrsdatenanalyse spezialisierte Unternehmen Inrix hat berechnet, wie lange im Jahr 2015 Autofahrer in deutschen Städten im Stau standen.

So oft sich Auswärtige und Einheimische über die Verkehrssituation in Bad Oeynhausen beschweren, besonders über Staus auf der »Stadtautobahn« Kanalstraße/Mindener Straße (B61) zwischen A30 und A2 – da dürfte man doch Bad Oeynhausen in einer Auflistung als »Stau-Falle« erwarten?

Dem ist aber nicht so. Die Städte mit den langandauerndsten Staus waren 2015 laut Inrix:

PlatzStadtStau-Stunden
1Stuttgart73
2Köln71
3Karlsruhe54
4München53
5Düsseldorf50
6Hamburg45
7Nürnberg39
8Bonn38
9Saarbrücken35
10Ruhrgebiet35

Und auch bei den verkehrsreichsten Straßen kamen weder A2, A30 noch B61 vor, sondern etwa die B2R in München, A1 in Köln, A46 und B224 im Ruhrgebiet, B27 und B10 in Stuttgart.

Also alles in Ordnung, ist das mit den Staus in Bad Oeynhausen gar nicht so schlimm? Das kann anhand dieser Inrix-Studie gar nicht gesagt werden, denn es wurden dort nur 22 Ballungsräume in Deutschland untersucht.

Im Jahr 2009 befuhren die A2 in Ostwestfalen 99000 Fahrzeuge pro Tag. In Bad Oeynhausen wurden auf der Mindener Straße in einer Verkehrszählung im Jahr 2011 immerhin 41000 Fahrzeuge am Tag gezählt, mit Erreichen der Kapazitätsgrenze von 3500 Kraftfahrzeugen pro Stunde von morgens bis abends. Vielleicht hätte es Bad Oeynhausen ja doch in die Top Ten geschafft, wenn die Daten nicht nur für Ballungsräume ausgewertet würden? Aber auch so ist man ja durch die Staumeldungen medial präsent, bis irgendwann in mehr oder weniger ferner Zukunft die Nordumgehung fertiggestellt sein wird.

Dienstagabend randalierte 23-Jähriger in Zug, an Taxistand und gegen Polizei – verletzte mehrere Personen

Am Dienstagabend, dem 1. März 2016 fuhr ein 23-jähriger Zuwanderer aus Nordafrika in einem Zug von Hannover in Richtung Osnabrück. Gegen 22:30 Uhr stand er unvermittelt von seinem Sitz auf, ging zum Führerstand und trat mehrfach massiv gegen die geschlossene Tür.

Danach wendete er sich von der Tür ab und ging zu zwei weiblichen Fahrgästen aus Diepholz – eine 16-jährige Schülerin und ihre 47-jährige Mutter –, blieb im Gang stehen und belästigte sie. Der Mann ergriff den Arm der 16-Jährigen und versuchte sie vom Sitz zu ziehen und griff sich deren Einkaufstüten. Die Schülerin schrie den Angreifer ohne Wirkung an. Ihrer Mutter gelang es erst mit Einsatz von Pfefferspray, den Mann abzuwehren.

Beide Frauen flüchteten in ein anderes Abteil und alarmierten die Polizei. Der Zug wurde daraufhin in Löhne gestoppt, wo Einsatzkräfte den Vorfall aufnahmen und eine Fahndung nach dem flüchtigen Täter veranlassten.

Gegen 22:46 Uhr wurde die Polizei in Bad Oeynhausen von Vorfällen am Taxistand am Bahnhof informiert. Ein Mann hatte eine 47-jährige Taxifahrerin aus ihrem Fahrzeug gerissen, wobei sie sich verletzte. Anschließend setzte sich der Mann in das Taxi. (Versuchter Raub.)

Eine weitere Taxifahrerin (48 Jahre) eilte zur Hilfe, sie wurde von dem Mann gewürgt. Auch ein 54-jähriger Taxifahrer wollte helfen, erhielt von dem Mann aber eine Kopfnuß und einen Faustschlag gegen das Kinn. Der Mann konnte erst mit dem Eingreifen zweier weiterer 40- und 52-jähriger Zeugen überwältigt werden.

Die eintreffende Streifenwagenbesatzung hatte Mühe den Mann festzunehmen und zu fesseln. Er versuchte die Beamten zu treten und zu bespucken.

Weitere Polizeibeamte sollten den Mann in das Polizeigewahrsam nach Minden transportieren. Auch diese Beamten wurden von ihm körperlich angegriffen und bespuckt. Während des Transports und des anschließenden Verbringens in die Zelle verletzte er zwei Beamte – einer mußte im Krankenhaus behandelt werden und war nicht mehr dienstfähig.

Im Gewahrsam wurde dem gewalttätigen 23-Jährigen eine Blutprobe entnommen, um Hinweise auf Alkohol oder Drogen zu erhalten. Der Mann verbrachte die Nacht im Gewahrsam. Es wurde ein Haftbefehl beantragt, über den das Amtsgericht Bad Oeynhausen Mittwochnachmittag entscheidet.

Samstagnachmittag rollte führerloser Subaru über alle vier Spuren der Mindener Straße: Auffahrunfall zweier Autos mit einer Leichtverletzten

Am Samstag, den 20. Februar 2016 befuhr gegen 16:15 Uhr eine 42-jährige Frau aus Hameln mit ihrem Auto den rechten Fahrstreifen der Mindener Straße (B61) In Richtung Osnabrück. Plötzlich überquerte vor ihr ein unbesetzter Subaru die vierspurige Mindener Straße in Höhe der Aral-Tankstelle.

Sie bremste ab, um eine Kollision zu verhindern. Das erkennte ein nachfolgender 26-jähriger Fahrer eines polnischen Sattelzugs zu spät und fuhr auf das Auto der 42-Jährigen auf, wobei sie leicht verletzt wurde.

Der führerlose Subaru touchierte beim Ausrollen leicht einen Betonmast und blieb von alleine stehen. Die 61-jährige Fahrerin des Subaru hatten ihr Auto zuvor auf dem Gelände der Aral-Tankstelle abgestellt. Als sie zu ihm zurückkehrte, stand ihr offenbar nicht richtig gesichertes Fahrzeug bereits auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 3000 Euro.

Donnerstag kurz nach Mitternacht scheiterte Raubüberfall mit Pistole auf Spielhalle an Eidinghausener Straße

Am Donnerstag, den 4. Februar 2016 verließ kurz nach Mitternacht eine 67-jährige Angestellte eine Spielhalle an der Eidinghausener Straße gegenüber des ehemaligen Kinos Die Leiter. Sie hatte gerade abgeschlossen, als plötzlich ein maskierter Mann vor ihr stand und eine Pistole auf sie richtete.

Der Mann forderte die Angestellte auf, die Eingangstür wieder aufzuschließen. Als sie das tat, löste der Alarm aus. Daraufhin rannte der Täter auf die gegenüberliegende Straßenseite und verschwand.

Der Mann hatte eine schwarze Maske über den Kopf gezogen. Er war zirka 20 Jahre alt und etwa 1,90 Meter groß. Er war dunkel gekleidet und sprach Hochdeutsch.

Die von der Frau alarmierte Polizei suchte mit mehreren Streifenwagen und einem Diensthundeführer nach dem Flüchtigen.

Nur wenige Minuten später bemerkte eine Streifenwagenbesatzung ein Auto auf dem rückwärtigen Parkplatzgelände des Werre-Parks. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs trafen die Beamten auf einen 22-jährigen Mann aus Melle. Da es unter anderem Übereinstimmungen mit der Personenbeschreibung des Flüchtigen gab, wurde der Mann vorläufig festgenommen. Ein dringender Tatverdacht konnte im Laufe der Nacht jedoch nicht erhärtet werden, sodaß der junge Mann wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Die Polizei ermittelt weiter gegen ihn.

Die Polizei sucht Zeugen.

In Nacht zu Sonntag wurde betrunkener Löhner festgenommen, nachdem er seine Hose vor einer Frau runterzog

Am Samstag, den 30. Januar 2016 gegen 00:30 Uhr suchte eine Frau die Toiletten einer Gaststätte an der Herforder Straße auf. Dabei folgte ihr ein unbekannter Mann und ließ seine Hose vor ihr in schamverletzender Weise herunter.

Der Vorfall bliebt nicht unbemerkt und der unter Alkoholeinfluß stehende Exhibitionist wurde des Lokals verwiesen. Da der Mann auf der Straße herumschrie und auf die Fahrbahn trat, wurde die Polizei alarmiert.

Der 48-Jährige aus Löhne ließ sich auch im Beisein der Beamten nicht beruhigen, sodaß er den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen mußte. Auf ihn kommt eine Strafanzeige wegen exhibitionistischer Handlungen zu.

Minden: Donnerstagabend drei Hakenkreuz-Sprayer aus Bad Oeynhausen und Löhne festgenommen

Am Donnerstag, dem 28. Januar 2016 sprühten drei Männer gegen 18:40 Uhr Hakenkreuze und den Schriftzug »das Reicht lebt« auf den asphaltierten Boden der Fußgängerbrücke an Kanzlers Weide in Minden.

Ein Zeuge beobachtete die Tat und informierte die Polizei. Die konnte die Täter noch im Nahbereich festnehmen. Es handelte sich um zwei 18- und 32-jährige Männer aus Bad Oeynhausen und einen 20-jährigen Mann aus Löhne.

Der Staatsschutz Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine Strafanzeige wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet.

Bielefeld: Montagabend Einbrecher aus Löhne mit Beute aus drei Einbrüchen gefasst

Am Montag, dem 25. Januar 2016 versuchte ein Täter gegen 19:30 Uhr über eine Terrassentür und, als diese standhielt, über das Einschlagen mehrerer Fensterscheiben, was auch scheiterte, in ein Einfamilienhaus an der Feldstraße in Bielefeld einzubrechen. Schließlich gelang ihm der Einstieg über ein Kellerfenster. Der Mann durchsuchte alle Räume und konnte mit der Beute unerkannt flüchten.

Im Rahmen eines anderen Einsatzes fiel gegen 23:20 Uhr Polizisten ein 26-Jähriger in der einige Straßenblöcke östlich gelegenen Heinrich-Forke-Straße auf. Als sie den Mann aus Löhne überprüften, fanden die Polizisten mutmaßliches Diebesgut, Sammlermünzen und Devisen. Weiterhin wurde im Nahbereich unter einem geparkten Auto ein versteckter Pappkarton mit Schmuck und einem Schraubendreher gefunden.

Der Mann versuchte zu flüchten, rutschte jedoch nach zirka 150 Metern auf matschigem Untergrund aus und stürzte. Der polizeibekannte Täter wurde vorläufig festgenommen und zur Vernehmung zum Polizeipräsidium gebracht. Ermittlungen ergaben, daß das gefundene Diebesgut aus drei verschiedenen Einbrüchen stammte.

Das zuständige Gericht sah die Anforderungen für einen Haftbefehl für nicht erfüllt, sodaß der polizeibekannte 26-jährige Serieneinbrecher aus Löhne wieder entlassen werden mußte. Es wurden drei Strafverfahren wegen Einbruchsdiebstahls eingeleitet.

Mittwochabend nahm Polizei zwei betrunkene Randalierer an Wohncontainern an Mindener Straße in Gewahrsam

Am Mittwochabend, dem 27. Januar 2016 nahm die Polizei zwei betrunkene und randalierende Zuwanderer an den Wohncontainern an der Mindener Straße in Gewahrsam.

Ein betrunkener 23-jähriger Bewohner der Unterkunft beschädigte Mittwochabend eine Glastür eines Wohncontainers durch Fußtritte. Sogar im Beisein der Polizeibeamten trat er noch gegen die Doppeltür, die beschädigt wurde. Er wurde in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, sodaß die Polizisten schließlich Pfefferspray einsetzen mußten. Auf der Fahrt zum Polizeigewahrsam schlug der junge Mann mehrfach mit seinem Kopf gegen die Tür des Streifenwagens. Auf richterliche Anordnung wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und Sachbeschädigung ermittelt.

Da ein weiterer dort wohnhafter, betrunkener 46-jähriger Zuwanderer mehrfach versucht hatte, die Festnahme des 23-jährigen Mitbewohners zu stören, mußte eine zweite Streifenwagenbesatzung hinzugerufen werden. Der Mann kam einem erteilten Platzverweis nicht nach und wurde in Gewahrsam genommen, wobei auch hier Pfefferspray eingesetzt werden mußte. Ebenfalls randalierte der 46-Jährige im Streifenwagen und spuckte in Richtung der Beamten.

Beide Männer verbrachten eine Nacht in der Ausnüchterungszelle und wurde Donnerstagmorgen auf freien Fuß gesetzt.