Bünder Werkzeughändler trotz Diebstahlserie gegen Überwachung

Dem Werkzeughändler Wippermann GmbH & Co. KG in Bünde hat im Laufe der Jahre ein Kunde Werkzeug im Wert von 500 Euro gestohlen – und gab es jetzt reuig zurück, woraufhin Wippermann das gebrauchte Werkzeug an die Jugendhilfe spendete. Die Geschichte gibt es im Blog von Wippermann.

Neben dieser an sich schon ungewöhnlichen Geschichte gibt es noch etwas anderes, ganz Bemerkenswertes: Im Bericht der Neuen Westfälischen erklärt der Firmenchef Erland Wippermann, daß er trotz der Diebstahlserie keine Videoüberwachungsanlage im Verkaufsraum installieren will; er wird zitiert:

Die anderen, also die 99 Prozent Ehrlichen, würden ebenso überwacht. Wir haben schon mehr als genug Überwachung in unserem Land.

In Zeiten, in denen in fast jedem Geschäft Kameras Kunden (und Angestellte) beobachten und Politiker immerzu mehr Überwachung fordern, ist es gut, daß es Menschen und auch Geschäftsleute gibt, die das Sicherheitstheater kritisch sehen sowie dementsprechend sprechen und handeln. Dort, wo ich als Mensch und Kunde nicht pauschal als Krimineller verdächtigt und beobachtet und überwacht werde, kaufe ich doch viel lieber ein. Vielen Dank an Erland Wippermann für diese klare Aussage und Handlung gegen immer mehr Überwachung.

Drei Verkehrsunfälle am Montag: Zwei Leichtverletzte; ein Betrunkener im Autobahnbaustellensand

Montagmittag Auffahrunfall an Kreuzung Mindener Straße/Steinstraße

Am Montag, dem 22. April 2013 befuhr gegen 11.50 Uhr eine 24-jährige Frau aus dem Kreis Herford mit ihrem Auto die B61/Mindener Straße in östliche Richtung. An der Kreuzung Mindener Straße/Steinstraße mußte ein vor ihr fahrender 51-jähriger Mann aus dem Kreis Schönefeld mit seinem Auto verkehrsbedingt anhalten. Dabei fuhr die Frau auf.

Der Mann wurde leicht verletzt. Die Polizei schätzt den gesamten Sachschaden auf 2700 Euro.

Montagmittag fuhr übermüdeter Betrunkener in Sandhaufen auf A30-Baustelle

Am Montag, dem 22. April 2013 befuhr gegen 13.40 Uhr ein 51-jähriger Mann aus Bad Oeynhausen mit seinen Audi die A30 zwischen Autobahnkreuz Bad Oeynhausen und Anschlußstelle Rehme in Richtung Osnabrück.

Der Fahrer verlor die Kontrolle über sein Auto, vermutlich aufgrund von Alkoholkonsum und durch Übermüdung. Das Fahrzeug überfuhr acht im Boden eingelassene Warnbaken und kollidierte mit einer Schutzplanke, die die Fahrbahn der A30 und die Zufahrt zur A2 trennt.

Der Audi wurde von der Schutzplanke auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und der Mann fuhr weiter. Nach zwei Kilometern verlor er kurz vor Ausbauende der dortigen A30 erneut die Kontrolle, überfuhr wieder sechs Warnbaken zu Beginn einer langgezogenen Rechtskurve und der Zufahrt zur Autobahnbaustelle Rehme und kollidierte erneut mit einer Schutzplanke.

Danach wurde das Auto in die Autobahnbaustelle geschleudert. Das Fahrzeug fuhr noch 150 Meter weiter, bis es in einem Sandhaufen stecken blieb.

Der Fahrer schlief als die Polizeibeamten eintrafen. Er konnte keine Angaben zum Unfallgeschehen machen. Ihm wurde eine Blutprobe auf der Polizeiwache Bad Oeynhausen entnommen und der Führerschein sichergestellt. Drei hinter ihm fahrende Zeugen konnten die Irrfahrt des Unfallverursachers beobachten.

Es wurden sechs Schutzplankenelemente, sechs Warnbaken und ein Verkehrszeichen beschädigt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 10000 Euro.

Motorradfahrer bei Ausweichmanöver an Kreuzung Niederbecksener Straße/Brunhildestraße gestürzt und leicht verletzt

Am Montag, dem 22. April 2013 befuhr gegen 15.30 Uhr eine 32-jährige Frau aus Bückeburg mit ihrem VW die Brunhildestraße in östliche Richtung. Sie wollte nach links in die Niederbecksener Straße abbiegen.

Dabei kam es fast zur Kollision mit einem 59-jährigen Motorradfahrer, der die Niederbecksener Straße in südliche Richtung befuhr. Der Motorradfahrer wich dem Auto mit einem Schlenker aus, kam dabei jedoch zu Fall.

Er zog sich leichte Verletzungen zu, die ambulant im Krankenhaus Bad Oeynhausen behandelt wurden. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Motorrad auf 500 Euro.

Nachtrag vom 2013-04-24: Zweite, kürzere und verständlichere Pressemitteilung der Autobahnpolizei zum Trunkenheitsunfall auf der A30 hinzugefügt und eingearbeitet.

Zwei Offshore-Kunden aus Bad Oeynhausen

Laut einer Karte von Süddeutsche.de gibt es auch zwei Offshore-Kunden in Bad Oeynhausen, die Briefkastenfirmen in Steueroasen nutzen – möglicherweise um ihr Vermögen anzulegen.

Der Screenshot der Google-Maps-Landkarte von Süddeutsche.de führt zwei Fälle von Offshore-Kunden aus Bad Oeynhausen auf.

Der Screenshot der Google-Maps-Landkarte von Süddeutsche.de führt zwei Fälle von Offshore-Kunden aus Bad Oeynhausen auf.

In den sogenannten Offshore-Leaks wurde einem internationalen Recherche-Netzwerk von Investigativjournalisten eine Festplatte mit 260 Gigabyte an Daten, darunter zwei Millionen E-Mails, Firmendatenbanken, Verträge und Urkunden, von Briefkastenfirmen in Steuerparadiesen zugespielt. Nach einem Jahr Auswertung konnten 130000 Kunden identifiziert werden und mehrere Medien, in Deutschland die Süddeutsche Zeitung und der NDR, berichteten ab April 2013.

Recherche des Mindener Tageblatts zu Kosten und Erfolgen von Massen-DNA-Tests

Das Mindener Tageblatt hat nach Leseranfragen recherchiert, was Massen-DNA-Tests kosten und welche Erfolge sie hervorbringen. Leider gab es fast keine konkreten Auskünfte von Mordkommission, Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen und Bundeskriminalamt – Statistiken würden dort nicht geführt. Interviewt wurde auch der »Lawblogger« Rechtsanwalt Udo Vetter.

DNA-Reihenuntersuchungen in Ostwestfalen-Lippe

In den letzten Jahren waren in Ostwestfalen-Lippe nach drei Mordfällen umfangreiche »freiwillige« Massengentests durchgeführt worden:

  • Mordfall Irma K. in Döhren, Petershagen, Kreis Minden-Lübbecke, 2012: Speichelproben von etwa 600 Männern (Stand Februar 2013) aus der Umgebung.
  • Mordfall Nelli G. in Halle, 2011: Speichelproben von mehr als 6000 Männern (Stand Januar 2013) im Alter von 18 bis 60 Jahren aus der Umgebung.
  • Mordfall Amtenbrink in Gütersloh, 2009: Speichelproben von etwa 12000 Männern im Alter von 14 bis 80 Jahren (Stand Juni 2010) aus der Umgebung.

In keinem dieser Fälle führten die umfangreichen DNA-Untersuchungen zu einem Täter.

Auswahlkriterien für Speichelproben

Kriterien für die Auswahl waren immer nur pauschal und äußerst allgemein:

  • Männlich,
  • in einer weit gefaßten Altersgruppe,
  • in einem gewissen Umkreis um den Tatort bzw. Fundort der Leiche, der im Verlauf der erfolglos laufenden DNA-Reihenuntersuchungen immer weiter ausgeweitet wurde.

Konkrete Hinweise oder Verdachtsmomente lagen nicht vor.

(Keine) Statistiken

Bedenkt man den extremen Grundrechtseingriff durch eine DNA-Probe sowie den riesigen Umfang der betroffenen, nahezu willkürlich eingegrenzten Bevölkerungsgruppe, ist es ein Skandal, daß die Behörden keine Statistiken über den »Erfolg« ihrer Methoden führen. Der Fachanwalt für Strafrecht Udo Vetter wird zitiert: »Fehlschläge werden grundsätzlich von der Polizei nicht festgehalten.«

Wie will man so die Wirksamkeit und Angemessenheit der Methoden beurteilen, was sicherlich wissenschaftlich und politisch notwendig wäre?

Kosten der Massen-DNA-Tests

Laut Westfalen-Blatt wurden die Kosten für die Gentests im Mordfall Nelli G. aus Halle im Sommer 2012 auf 20000 bis 30000 Euro geschätzt. Danach folgten etwa 2000 weitere DNA-Untersuchungen. Geschätzt fünf bis acht Euro pro DNA-Untersuchung erscheinen unglaublich günstig, es sei denn, dort wurden nur Material-, aber keine Arbeitszeitkosten eingerechnet.

Das Mindener Tageblatt hat am 2013-04-07 einen Infokasten mit Kosten der DNA-Reihenuntersuchung laut Landeskriminalamt im Mordfall Irma K. aus Döhren bzw. mit eigenen Schätzungen nachgereicht:

Bei einem privaten Unternehmen würde die Analyse einer einzelnen Speichelprobe 30 bis 50 Euro kosten. Innerhalb der Behörden würde das nicht berechnet.

Ungefähre minimale und maximale Kosten für die reine Analyse von Speichenproben:
Anzahl der Speichelproben Minimale Kosten Maximale Kosten
1 30 € 50 €
600 18000 € 30000 €
6000 180000 € 300000 €
12000 360000 € 600000 €

Hinzu kommen Materialkosten wie Wattestäbchen zur Speichelentnahme, Versandkosten, Verwaltungskosten und Fahrkosten der bei der Sammlung eingesetzten Beamten.

Nicht in der Rechnung enthalten sind Arbeitszeit und Lohnkosten der eingesetzten Beamten, die die im Umkreis lebenden Männer Zuhause oder am Arbeitsplatz (im Mordfall Irma K. aus Döhren) aufsuchen bzw. an Sammelstellen zu bestimmten Terminen (im Mordfall Nelli G. aus Halle) Speichelproben entnehmen, Daten erfassen und Gespräche führen.

Im Mordfall Irma K. aus Döhren waren zehn Beamte vier Wochen dafür unterwegs. Das Mindener Tageblatt schätzt die Lohnkosten auf 30000 bis 40000 Euro; die Gesamtkosten für den DNA-Test mit 600 Teilnehmern in Petershagen wird auf 50000 bis 75000 Euro geschätzt, was die Polizei nicht kommentieren möchte.

Lob für Recherche der Lokalzeitung

Abschließend ist lobend hervorzuheben, daß eine kleine Lokalzeitung sich auch einmal kritisch mit solchen Themen auseinandersetzt (im Falle des Mindener Tageblatts sogar mehrfach) und entsprechend recherchiert, auch wenn die Antworten der Behörden unbefriedigend sind.

(Im übrigen fehlt mir am Ende des MT-Artikels eine Möglichkeit, einen kleinen Geldbetrag zu spenden – ähnlich wie es die taz mit der Aktion »taz zahl ich« macht –, um meine Anerkennung für die journalistische Arbeit nicht nur durch Linkempfehlungen wie hier, sondern auch monetär auszudrücken.)


Nachtrag vom 2013-04-07:

Nachtrag vom 2013-04-08:

Das Mindener Tageblatt hat in einem Infokasten Kosten der DNA-Reihenuntersuchung nachgereicht.

Bad Oeynhausen bleibt weitere zehn Jahre Heilbad

Bad Oeynhausen darf weiterhin das »Bad« im Namen tragen, es bleibt für die nächsten zehn Jahre Heilbad. Die Urkunde über das Prädikat »Heilbad« hat die Bezirksregierung Detmold dem Leiter des Eigenbetriebs Staatsbad und dem Bürgermeister überreicht.

Zuvor wurde überprüft, ob alle Anforderungen von Bad Oeynhausen erfüllt werden, die sich aus dem Kurortegesetz NRW sowie den Bestimmungen des Deutschen Heilbäderverbands e.V. und des Deutschen Tourismusverbands e.V. ergeben; unter anderem:

  • Funktionstüchtigkeit der Heilquellen
  • Zustand des Kurparks
  • Luftgutachten
  • Bioklimagutachten

Trotz des Verkehrs auf der B61 / Kanalstraße / Mindener Straße fiel das Luftgutachten nicht wie von einigen befürchtet negativ aus. Das nächste Luftgutachten muß bereits in fünf Jahren durchgeführt werden, dann dürfte sich ein Teil des B61-Verkehrs auf die Nordumgehung verlagert haben.

Vertreter der Bezirksregierung lobten besonders die alten Gebäude, den Kurpark und die vielen Kliniken. Der Bürgermeister merkte an, daß sich ein Großteil der etwa eine Million Übernachtungen jährlich in Bad Oeynhausen auf die Reha-Kliniken verteilten und ein Drittel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gesundheitsbereich arbeiteten.

Im Jahr 2014 fallen Zuschüsse des Landes für das Staatsbad weg, etwa 2,5 Millionen Euro jährlich inklusive Spielbankabgabe, dann muß die Stadt noch mehr an das im Jahr 2004 kommunalisierte Staatsbad überweisen.

In zehn Jahren muß sich Bad Oeynhausen wieder den Überprüfungen für das Prädikat Heilbad stellen.

Siehe auch diese älteren Artikel zum Staatsbad:

  • Neue Westfälische: Wenn die Geldquelle versiegt – Wie das Staatsbad ab 2014 ohne Mittel vom Land auskommen will; 2012-11-22
  • Neue Westfälische: Status als Heilbad gefährdet – Staatsbad will Sole-Brunnen und Quellen weiterhin sichern / Vertrag mit Bali-Therme läuft 2013 aus; 2012-11-16

Fußgängerin nach Zusammenstoß mit Auto auf Mindener Straße gestorben

Am Dienstag, dem 19. März 2013 befuhr gegen 19.50 Uhr eine 72-jährige Frau mit ihrem BMW die Mindener Straße (B61) aus Richtung Löhne kommend und wollte nach links in die Eidinghausener Straße abbiegen. Auf der Abbiegespur bemerkte sie kurz vor dem Abbiegen einen Schlag an ihr Auto. Sie hielt an und fand neben ihrem Auto eine verletzte Frau liegen.

Die schwer verletzte Fußgängerin wurde am Unfallort notärztlich versorgt und danach vom Herzzentrum aus mit einem Hubschrauber nach Osnabrück geflogen. Am Mittwochmorgen erlag sie gegen 4.45 Uhr ihren Verletzungen.

Die BMW-Fahrerin erlitt einen Schock und wurde zur Behandlung stationär ins Krankenhaus Bad Oeynhausen eingeliefert. Die Mindener Straße wurde bis 22.15 Uhr zur Unfallaufnahme gesperrt und es wurden Umleitungen eingerichtet, es kam zu keinen Verkehrsbehinderungen.

Die Fußgängerin konnte zunächst nicht identifiziert werden. Später stellte sich heraus, daß sie eine 55-Jährige aus Bad Oeynhausen ist. Der genaue Unfallhergang ist noch nicht geklärt. Unklar ist, woher die Fußgängerin kam, die beim Aufprall die rechte Winschutzscheibe des BMW beschädigte. Die Polizei sucht Zeugen.

Auf rechter Seite beschädigte Windschutzscheibe des BMWs nach Aufprall der schwer verletzten und später verstorbenen Fußgängerin auf Mindener Straße.

Auf rechter Seite beschädigte Windschutzscheibe des BMWs nach Aufprall der schwer verletzten und später verstorbenen Fußgängerin auf Mindener Straße.

Foto von Polizei Minden-Lübbecke via newsroom / presseportal.de.

Presseschau von Samstag, dem 19. Januar 2013

Freitagabend wurde Mann in Eidinghausen von zwei Männern mit Messer überfallen und beraubt

Kommunalaufsicht genehmigt und lobt den Haushalt 2013 der Stadt Bad Oeynhausen

Bürgerinitiative Wulferdingsen fordert größere Sicherheit an Kreuzung Glockenbrink, Siedinghausener Straße und Halstener Straße

Bundesarbeitsgerichtsurteil zur Erstattung von Lehrerreisekosten erschwert Finanzierung von Klassenfahrten

  • Neue Westfälische: Klassenfahrt ins Ungewisse – Urteil zur Reisekostenerstattung für Lehrer stellt Schulen vor finanzielle Probleme; 2013-01-19

Westfalen-Blatt-Interview mit Fernsehnachrichtensprecherin, die ehemalige Westfalen-Blatt-Journalistin ist

  • Westfalen-Blatt: »Ich bin kein eitler Mensch« – Dr. Katrin Prüfig ist Nachrichtensprecherin – erste journalistische Erfahrung beim Westfalen-Blatt; 2013-01-19

Verwaltungsgericht Minden: Ehemaliger Vorstandsvorsitzender muß mehr als 12000 Euro an Mühlenkreiskliniken zurückzahlen

Bau der Nordumgehungs-Meerbruchbrücke soll im Frühjahr beginnen, zu Weihnachten abgeschlossen sein

  • BBO zitiert Westfalen-Blatt: Spezieller Stahl – Für Brücke im Meerbruch; 2013-01-17

Ab Februar neuer Chefarzt der Medizinischen Klinik II im Krankenhaus Bad Oeynhausen

Löhne: Vergiftete Köder nahe Werre ausgelegt – vermutlich erneut ein Hund daran gestorben

Löhne: Mitgliederschwund in Vereinen wie Sportvereine oder Männergesangverein

Löhne: Küchenhersteller Siematic kündigt 35 Mitarbeitern

Löhne: Warmhalten auf dem Wochenmarkt im Winter – Autofahrenlernen bei Eis und Schnee

Herford: Straßen.NRW möchte B61 zwischen Füllenbruchstraße und Werre jeweils zweispurig ausbauen

Ehemaliger Fußballnationalspieler Arne Friedrich auf Twitter und in Bad Oeynhausen

Der aus Bad Oeynhausen stammende ehemalige Fußballnationalspieler Arne Friedrich ist seit Freitag, dem 18. Januar 2013 Mitglied im Kurznachrichtendienst Twitter: @arnefriedrich. Er hat ein verifiziertes Benutzerkonto, ist also wirklich der echte Arne Friedrich.

Arne Friedrich spielt seit 2012 in der US-amerikanischen Major League Soccer bei Chicago Fire SC. Wie er am Samstag, dem 19. Januar getwittert hat, befindet er sich derzeit in der alten Heimat Bad Oeynhausen.

Ortseingangsschild: Bad Oeynhausen, Arne-Friedrich-City

Ortseingangsschild: Bad Oeynhausen, Arne-Friedrich-City

Freitagabend wurde Mann in Eidinghausen von zwei Männern mit Messer überfallen und beraubt

Am Freitag, dem 18. Januar 2013 befand sich ein 20-jähriger Mann aus dem Raum Lippe gegen 19 Uhr auf einem Parkplatz In der Wiehwisch in Eidinghausen. Dort wurde er von einem ihm unbekannten Mann angesprochen, der sich mit dem Namen André vorstellte.

Kurz darauf näherte sich ein zweiter Mann, der den 20-Jährigen plötzlich zu Boden riß. Beide Täter forderten die Herausgabe seiner EC-Karte, der 20-Jährige hatte diese nicht bei sich. Einer der Täter zückte daraufhin ein Messer, bedrohte damit den Geschädigten und forderte die Herausgabe von Bargeld. Dieses nahmen die Täter ebenso mit wie ein mitgeführtes Mobiltelefon (Sony Ericsson Xperia ray).

Schließlich erpressten die beiden Täter noch die Herausgabe des Autoschlüssels. Sie öffneten das Auto und entwendeten daraus ein mobiles Navigationsgerät (TomTom XXL).

Die Täter flüchteten mit ihrer Beute zu Fuß in östliche Richtung. Die Polizei sucht Zeugen.

Der Täter »André« war zirka 22 bis 23 Jahre alt, etwa 1,50 Meter groß und mit dunkler Jacker und dunkler Mütze bekleidet. Der zweite Täter war ein südländisch wirkender Typ mit entsprechendem Akzent, er war etwa 21 Jahre alt, einen halben Kopf größer als »André«, schlank mit sportlicher Figur und war mit einem Schal vor dem Mund und einer dunklen Mütze bekleidet.

Kommunalaufsicht genehmigt und lobt den Haushalt 2013 der Stadt Bad Oeynhausen

Die Kommunalaufsicht des Kreises Minden-Lübbecke hat den Haushalt 2013 der Stadt Bad Oeynhausen genehmigt. Sie lobt, daß die Stadt dieses Jahr keine neuen Kredite aufnehmen will, den Schuldenabbau vorantreibt und damit die Zinszahlungen verringert, sowie das Haushaltssicherungskonzept konsequent umsetzt.

Da das Land Nordrhein-Westfalen weniger Schlüsselzuweisungen an Bad Oeynhausen überweist – 2013 etwa 2,5 Millionen Euro weniger als 2012 –, wird der Haushaltsausgleich für ein Jahr später geplant, nämlich erst 2016. Die Kommunalaufsicht erlaubt diese Verschiebung, da die Stadt diese finanzielle Lage nicht selbst verschuldet hat, sondern das Bundesland.

Eine Bedingung für die Genehmigung des Haushalts ist, daß das von der Stadt eingesparte Geld in die Verringerung des Defizits von 6,6 Millionen Euro fließt. Außerdem muß alle vier Monate die Verwaltung der Kommunalaufsicht einen Bericht über die finanzelle Lage vorlegen.

Presseschau von Freitag, dem 18. Januar 2013

Am Immanuel-Kant-Gymnasium wollen dieses Jahr 278 Schüler aus dem doppelten Jahrgang Abitur machen

Die Jahrgangsstufe 13 besuchen 134 Schüler, die Jahrgangsstufe 12 144. Die Schüler werden getrennt unterrichtet. Der doppelte Abiturjahrgang stellt das Immanuel-Kant-Gymnasium vor organisatorische Probleme.

Geplante Geschwindigkeitskontrollen der Polizei am Freitag, derm 25. Januar auf der B61

Die Polizei plant in Bad Oeynhausen am Freitag, dem 25. Januar 2013 Geschwindigkeitskontrollen auf der B61.

Ein Bauingenieur und ehemaliger Staatsbad-Mitarbeiter möchte, daß das Sielwehr erhalten bleibt

Das 1995 erbaute Sielwehr in der Werre wurde zuletzt 1999 für 100000 Deusche Mark saniert. Ein Bauingenieur und ehemaliger Staatsbad-Mitarbeiter will an ihm Schäden festgestellt haben, die dringend repariert werden müßten. Das Staatsbad geht davon aus, daß die Sicherheit des Sielwehrs noch einige Jahre lang gewährleistet ist.

Aufgrund der europäischen Wasserrahmenrichtlinie müßte das Sielwehr abgerissen werden. Eine Absenkung des Werre-Wasserspiegels und die Nutzung des Sielwehrs für ein Wasserkraftwerk sind immer noch im Gespräch.

Ausgabestelle der Tafel Bad Oeynhausen zieht im Februar vom Am Nordbahnhof an den Alter Rehmer Weg 119

  • Westfalen-Blatt: Tafel zieht um – Neue Ausgabestelle am Alten Rehmer Weg 119 – Einweihung im Februar geplant; 2013-01-18

Kartenvorverkauf für zwei Kinderkarnevalsfeiern am 6. und 7. Februar startet

Unternehmensbilanzen müßen zukünftig elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden

Verwaltungsgericht Minden: Ehemaliger Vorstandsvorsitzender muß mehr als 12000 Euro an Mühlenkreiskliniken zurückzahlen

Löhne: Stadt befragte 582 ehemalige Löhner nach Gründen ihres Wegzugs

  • Neue Westfälische: Abschied von der Heimat – Die Stadt hat 582 ehemalige Löhner nach den Gründen gefragt, warum sie weggezogen sind

Verfahren wegen Unfallflucht und Kinderpornographiebesitz gegen Löhner vorläufig eingestellt

Am Donnerstag, dem 17. Januar 2013 wurde das Verfahren gegen einen 25-Jährigen aus Löhne vorläufig eingestellt, weil er sich noch vor dem Landgericht Bielefeld wegen 87 Fällen gewerbsmäßiger Bandenhehlerei verantworten muß.

Dem Mann wurde vorgeworfen, im Juli 2012 an der Walderseestraße in Bad Oeynhausen beim Rückwärtsfahren mit seinem Auto ein anderes gerammt und schwer beschädigt zu haben und dann geflüchtet zu sein. Der Angeklagte gab an, daß möglicherweise ein Freund sich an dem Tag das Auto geliehen haben könnte.

Wegen der Fälle der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei wurde im November 2012 seine Wohnung in Löhne durchsucht. Auf einer sichergestellten Festplatte fanden Beamte sechs kinderpornographische Videos. Der Angeklagte gab an, daß er die Festplatte zuvor an einen Bekannten verliehen und danach nicht mehr benutzt habe.

Löhne: Hochzeitsmesse am 26. und 27. Januar in der Villa Meyer

  • Neue Westfälische: Die Messe zum Ringtausch – 15. Löhner Hochzeitstage am 26. und 27. Januar in der Villa Meyer; 2013-01-18

Porta Westfalica: Brand eines Fachwerkhauses Sonntagabend war Brandstiftung; Mordkommission ermittelt; 10000 Euro Belohnung ausgesetzt

Schneeräumen der Geh- und Radwege an Eidinghausener Straße – Zuständigkeit von Stadt oder Stadtwerken?

Andreas Edler berichtet in seinem Blog von teils gut, teils schlecht geräumten (benutzungspflichtigen) Geh- und Radwegen an der Eidinghausener Straße. Dafür sind an fast allen Stellen Anwohner verantwortlich.

Er fragt die Stadtverwaltung und die Stadtwerke, wer das kontrolliert und für Brücken, an denen keine Anwohner wohnen, zuständig ist. In den Antworten von Verwaltung und Stadtwerken offenbaren sich Unstimmigkeiten.