Polizei und Wittekindshof warnen vor Betrügern, die sich als Feuerwehr ausgeben und Rauchmelder kontrollieren wollen

Am Dienstagvormittag, dem 19. Januar 2016 klingelten zwei angebliche Feuerwehrmänner bei einem Mann in Bergkirchen. Sie waren in Feuerwehruniformen gekleidet und gaben an, von der Werksfeuerwehr Wittekindshof zu sein und die Rauchmelder in seiner Wohnung kontrollieren zu müssen. Der Mann schloß die Tür und informierte Polizei sowie Wittekindshof.

Die Polizei und der Wittekindshof warnen vor solchen Betrügern, die mit dieser Methode in die Wohnung gelangen und dort Diebstähle begehen wollen. Weder die Werksfeuerwehr des Wittekindshofs noch andere Feuerwehren kontrollieren unangemeldet Rauchmelder im privaten Bereich.

Die Werksfeuerwehr des Wittekindshof kontrolliert allein Immobilien, die der Wittekindshof nutzt, und das mit Voranmeldung.

Der Kreisfeuerwehrverband des Kreises Minden-Lübbecke hat keine Aufträge zur Kontrolle von Rauchmeldern in Wohnhäusern vergeben.

Offensichtlich gibt es bundesweit Meldungen von und Warnungen vor Betrügern, die sich als Rauchmelder kontrollierende Feuerwehrleute ausgeben.

Die angeblichen Kontrolleure beziehen sich dabei auf eine gesetzliche Neuregelung der Landesbauordnung, wonach in Nordrhein-Westfalen bis Ende des Jahres 2016 Hauseigentümer die Erstinstallation der Rauchgaswarnmelder übernehmen müssen. Die Geräte müssen mindestens in Schlaf- und Kinderzimmern sowie in Fluren, die als Fluchtweg dienen, angebracht werden. Die Feuerwehren führen allerdings keine Kontrollen von Rauchmeldern im privaten Bereich durch.

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