Samstag Ölsperren in mehreren Gewässern und mehrere Einsätze wegen ausgelaufenen Öls für Feuerwehren Kirchlengern, Löhne und Bad Oeynhausen

Am Samstag, den 23. Januar 2016 kam es am frühen Morgen zu einem LKW-Unfall auf der A30 zwischen Kirchlengen und Hiddenhausen. Dabei liefen Betriebsmittel wie Öl und Benzin in den Brandbach und von dort in Else und weiter in die Werre.

Die Feuerwehr Kirchlengern legte Ölsperren über den Brandbach am Westerkampweg und über die Else an der Brücke der Lübbecker Straße.

Die Löhner Feuerwehr wurde um 09:22 Uhr alarmiert, die Werre unter anderem mittels des Schlauchboots der Löschgruppe Löhne-Obernbeck erkundet.

Die Feuerwehr Löhne errichtete eine Ölsperre über die Werre unterhalb der Brücke an der Brückenstraße in Löhne-Gohfeld, die die nächsten Tage dort liegen bleiben wird. Dabei wurde schwimmender Ölbinder in Form von Pellets verwendet, der regelmäßig überprüft und wenn nötig ausgestauscht wird.

Das Sielwehr der Werre wurde in Bad Oeynhausen angehoben, um die Fließgeschwindigkeit zu verringern. Die Feuerwehr Bad Oeynhausen errichtete als Vorsichtsmaßnahme eine Ölsperre vor der Mündung der Werre in die Weser.

Während die Löhner Feuerwehr auf der Werre im Einsatz war, wurde gegen 09:56 Uhr eine weitere Ölspur gemeldet. Die Ölspur von etwa sechs Kilometer zog sich über die Jahnstraße, Brunnenstraße, Dickendorner Weg – wo eine kleine Ölsperre auf einem nahegelegenen Bach gesetzt werden mußte –, Herforder Straße, Bünder Straße und weitere Nebenstraßen. Hier war die Feuerwehr mit 60 Einsatzkräften bis 16:30 Uhr im Einsatz.

Nachtrag vom 2016-01-26:

  • Westfalen-Blatt Löhne:
    Entwarnung an Else und Werre
    – Kreisumweltamt erkennt keine gravierenden Schäden durch ausgelaufene Betriebsstoffe; 2016-01-26
  • Neue Westfälische Löhne:
    Öl-Unfall bleibt ohne Auswirkung
    – Umwelt: Schnelles Eingreifen der Feuerwehr verhindert Gefahr für Fauna und Flora; 2016-01-26

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.