Informationsveranstaltung zur Polizeiumstrukturierung am 29. September in Wandelhalle

Die Kreispolizeibehörde lädt ein zu einer Bürgerinformation am Donnerstag, den 29. September 2016 um 19:00 Uhr in der Wandelhalle im Kurpark von Bad Oeynhausen. Einlaß ab 18 Uhr.

Der Landrat und damit Leiter der Kreispolizeibehörde Dr. Ralf Niermann (SPD), der Abteilungsleiter Polizeidirektor Detlef Stüven und der Leiter der Direktion Kriminalität Kriminaloberrat Björn Brocks informieren über die Umstrukturierung der Polizei im Kreis Minden-Lübbecke im Projekt »Perspektive Minden-Lübbecke 2023«.

Für Bad Oeynhausen bedeutet diese Neuorganisation für die Polizeiwache an der Blücherstraße insbesondere, daß ab dem Jahr 2017

  1. der vor allem für die Anzeigenaufnahme – was höchstens zweimal pro Woche genutzt wurde – wachhabende Beamte im Innendienst nachts von 21:30 bis 06:30 Uhr und an Wochenenden von 18:00 bis 10:00 Uhr nicht mehr in der Polizeiwache in Bad Oeynhausen anwesend sein wird;
  2. die Kriminalpolizei an den Standort Minden verlegt wird.

Der Streifendienst soll unverändert bleiben. Im Wachdienst arbeiten 32 Beamte, einige in Teilzeit – ihre Anzahl soll nicht reduziert werden.

Anrufe auf der Polizeiwache Bad Oeynhausen werden zu unbesetzten Zeiten in die Einsatzleitstelle nach Minden durchgestellt, Besucher können sich bei unbesetzter Wache per Türsprechanlage in Minden melden.

Einige Bürger und Politiker befürchten jedoch eine Verringerung der Polizeipräsenz und -qualität; es wurden 2880 Unterschriften gegen die Umstrukturierung gesammelt. Diese Befürchtungen sollen in der Informationsveranstaltung mit Frage- und Diskussionsrunde ausgeräumt werden.

Bisherige Berichterstattung zur Polizei-Umstrukturierung in Presse und Politik

Statistik: Planstellen und Einsatzreaktionszeiten

Die CDU-Landtagsabgeordnete Kirstin Korte hatte Anfang 2016 Kleine Anfragen an die Landesregierung zur Polizei im Kreis Minden-Lübbecke gestellt und Antworten erhalten.

Planstellen und Personalentwicklung

Den Polizeiwachen im Kreis Minden-Lübbecke zur Verfügung stehende Planstellen zum Stichtag 31. Januar 2016:

PolizeiwachePlanstellen
Minden73,93
Bad Oeynhausen36,87
Lübbecke35,55
Espelkamp20,63
Porta Westfalica20,22
Petershagen11,00
Gesamt198,20

Die Antwort auf die Kleine Anfrage 4457 enthält außerdem die damligen Besetzungs- und Öffnungszeiten der Polizeiwachen. Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß der Polizei im Kreis 94 Fahrzeuge zur Verfügung stehen.

Planstellen (gerundet) für Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamten in der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke zum 1. Oktober eines Jahres von 2011 bis 2015:

Aufgaben20112012201320142015
Gefahrenabwehr/Einsatz234231238238237
Kriminalität9393918584
Verkehr4648484948
Gesamtbehörde393396398396397

Die Antwort auf die Kleine Anfrage 4355 enthält außerdem Zahlen für Zurruhesetzungen, Neuzugänge und Abwesenheiten.

Geplante Zurruhesetzungen in der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke für die Jahre 2016 bis 2020:

JahrGeplante Zurruhesetzungen
20168
201718
201825
201916
202027

Einsatzreaktionszeiten

Die Einsatzreaktionszeit (ERZ) ist eine Durchschnittszeit in Minuten:Sekunden, wie lange die Polizei benötigt, um nach einer von Außen veranlaßten Alarmierung (etwa per telefonischem Notruf) an einem Einsatzort einzutreffen. Nachfolgend werden die Einsatzreaktionszeiten in den Jahren von 2009 bis 2015 für die Polizeiwachen in den Kreisen Minden-Lübbecke und Herford, sowie gesamt für den jeweiligen Kreis und dem Durschschnitt für ganz Nordrhein-Westfalen aufgelistet.

Das Innenministerium gibt zu diesen Zahlen zu bedenken:

Darüber hinaus sind Einsatzaufkommen bestimmten örtlichen und zeitlichen Schwankungen unterlegen.

Die Einsatzreaktionszeit bildet den Durchschnitt aller außenveranlassten Einsätze ab. Darin enthalten sind auch Einsätze, für deren Wahrnehmung nicht immer höchste Eile geboten ist (z.B. Verkehrsbehinderungen). Außerdem ist darauf hinzuweisen, dass bei einer gleichzeitigen Häufung von Einsatzanlässen und einer damit verbundenen Auslastung von Funkstreifenwagenbesatzungen eine Priorisierung der Einsatzwahrnehmung erfolgen muss.

Die polizeiliche Präsenz muss zielgerichtet und unabhängig von der Wahrnehmung von Notrufeinsätzen organisiert werden. Eine Reduzierung alleine auf die Einsatzreaktionszeiten würde eine unzulässige Verengung der Ziele und Erfolge polizeilicher Arbeit darstellen.

»Außenveranlaßte Einsätze«

Polizeiwache2009201020112012201320142015
Minden12:4113:3613:3613:1112:5913:1013:47
Lübbecke13:4813:5414:0914:3015:0515:2516:51
Bad Oeynhausen11:0011:3711:2111:2111:0011:2812:55
Porta Westfalica12:1512:5513:0413:1113:2313:3615:07
Espelkamp12:3512:5012:4112:2012:5312:5914:10
Petershagen13:4814:1413:3014:5114:1514:3414:49
Kreis Minden-Lübbecke12:2713:0413:0012:5813:0013:1514:16
Herford11:5513:0412:2011:4912:0012:2412:47
Vlotho11:3512:1014:1813:0313:0313:0213:48
Enger12:3712:5114:2814:0513:4614:1114:17
Bünde13:0013:3013:5113:1213:5714:1714:24
Löhne13:2813:1814:0113:4713:5014:0614:05
Kreis Herford12:2613:0713:1612:4412:5913:1813:35
Nordrhein-Westfalen14:1014:3014:1714:1914:2714:2214:56

»Notruf 110«

Polizeiwache2009201020112012201320142015
Minden12:4713:3913:5413:2113:0813:2314:10
Lübbecke15:4516:3015:4815:5817:0117:0618:58
Bad Oeynhausen13:3414:1013:3113:0312:5013:2315:08
Porta Westfalica13:1713:5514:0113:4814:0514:3515:36
Espelkamp14:5415:1314:3414:0014:2914:4515:11
Petershagen15:1415:3114:4415:2715:2715:4016:30
Kreis Minden-Lübbecke13:4214:2314:0913:5013:5914:1515:21
Herford12:0213:1112:2311:5712:0612:4213:13
Vlotho12:5614:0516:0915:1214:3814:2015:35
Enger14:0514:0315:4115:0014:5615:0915:19
Bünde13:5214:2214:2313:5815:0615:2115:40
Löhne14:2114:3015:2515:0215:0215:1715:22
Kreis Herford12:5913:4513:4813:1813:3613:5814:27
Nordrhein-Westfalen15:1615:3915:2515:2715:3715:3216:14

»Täter am Ort«

Polizeiwache2009201020112012201320142015
Minden6:325:495:565:235:316:465:56
Lübbecke11:318:145:567:247:337:309:03
Bad Oeynhausen5:084:586:184:365:155:115:02
Porta Westfalica8:228:505:537:007:476:246:27
Espelkamp8:437:555:475:137:486:377:11
Petershagen9:0910:419:087:116:416:528:20
Kreis Minden-Lübbecke7:206:316:045:396:146:416:24
Herford4:413:444:415:353:184:316:12
Vlotho6:505:416:036:093:137:398:17
Enger6:235:5914:373:199:377:208:21
Bünde4:393:423:204:483:513:506:02
Löhne5:194:205:576:485:074:595:54
Kreis Herford5:034:354:325:364:304:467:46
Nordrhein-Westfalen5:595:565:465:385:415:335:50

»Verkehrsunfall mit Personenschaden«

Polizeiwache2009201020112012201320142015
Minden8:029:029:028:119:259:139:17
Lübbecke12:2512:5414:5812:1814:3413:3514:07
Bad Oeynhausen9:309:3610:309:518:1610:309:39
Porta Westfalica10:5310:299:1010:079:109:1211:24
Espelkamp9:3710:5110:1612:2011:2610:2510:50
Petershagen8:0110:079:3110:3512:0810:0511:39
Kreis Minden-Lübbecke9:4110:1910:369:5910:3510:2910:58
Herford8:069:427:528:007:597:458:11
Vlotho7:507:469:509:159:168:4711:17
Enger8:3210:249:509:339:309:028:38
Bünde9:058:509:4410:479:379:319:35
Löhne11:289:2611:2011:3110:4010:4910:10
Kreis Herford8:489:219:139:369:089:119:13
Nordrhein-Westfalen9:389:529:299:329:419:339:54

Brief des Landrats an den Landesinnenminister mit Bitte um mehr Personal

Bereits am 3. Februar 2016 hat Landrat Dr. Ralf Niermann (SPD) als Leiter der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke einen Brief an den Innenminister des Landes Nordrhein-Westfalen, Ralf Jäger (SPD), geschrieben und um mehr Personal gebeten. Drei nachfolgend aus dem Brief zitierte Absätze erklären die Situation im Kreis Minden-Lübbecke und die geplante Umstrukturierung:

Bedauerlicherweise muss ich Ihnen mitteilen, dass bei der Kreispolizeibehörde Minden-Lübbecke eine rückläufige Personalstärke zu beklagen ist. Weiterhin weist die heimische Kreispolizeibehörde neben einer Vielzahl von Überstunden auch einen sehr hohen Altersdurchschnitt auf, wodurch nicht alle Beamtinnen und Beamten uneingeschränkt im Wachdienst einsetzbar sind. Hinzu kommt die auf uns zurollende Pensionierungswelle.

Die Summe dieser Fakten zwingt uns zu notwendigen Anpassungen in der Ablauforganisation, wie zum Beispiel bei dem Funktionsbesetzungsplan und der Anzeigenaufnahmepräsenz in den Wachen. Schon bei zuletzt veranlassten und vergleichsweise überschaubaren Veränderungen sind besorgte Bürger-, Medien- und Politikreaktionen nicht ausgeblieben, was die besondere Sensibilität der Bevölkerung zu dieser Thematik untermauert.

Bei einer Flächenbehörde wie dem Kreis Minden-Lübbecke ist eine dezentrale Behördenstruktur, insbesondere im Bereich der Polizeiwachen und Kommissariate, ein wichtiger Baustein für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung. Diese Dezentralität halte ich für herausragend wichtig und möchte sie als Kernmarke der Sicherheitsstruktur im ländlichen Raum keinesfalls aufgeben. Dafür brauche ich allerdings das notwendige Personal.

Dienstagabend randalierte 23-Jähriger in Zug, an Taxistand und gegen Polizei – verletzte mehrere Personen

Am Dienstagabend, dem 1. März 2016 fuhr ein 23-jähriger Zuwanderer aus Nordafrika in einem Zug von Hannover in Richtung Osnabrück. Gegen 22:30 Uhr stand er unvermittelt von seinem Sitz auf, ging zum Führerstand und trat mehrfach massiv gegen die geschlossene Tür.

Danach wendete er sich von der Tür ab und ging zu zwei weiblichen Fahrgästen aus Diepholz – eine 16-jährige Schülerin und ihre 47-jährige Mutter –, blieb im Gang stehen und belästigte sie. Der Mann ergriff den Arm der 16-Jährigen und versuchte sie vom Sitz zu ziehen und griff sich deren Einkaufstüten. Die Schülerin schrie den Angreifer ohne Wirkung an. Ihrer Mutter gelang es erst mit Einsatz von Pfefferspray, den Mann abzuwehren.

Beide Frauen flüchteten in ein anderes Abteil und alarmierten die Polizei. Der Zug wurde daraufhin in Löhne gestoppt, wo Einsatzkräfte den Vorfall aufnahmen und eine Fahndung nach dem flüchtigen Täter veranlassten.

Gegen 22:46 Uhr wurde die Polizei in Bad Oeynhausen von Vorfällen am Taxistand am Bahnhof informiert. Ein Mann hatte eine 47-jährige Taxifahrerin aus ihrem Fahrzeug gerissen, wobei sie sich verletzte. Anschließend setzte sich der Mann in das Taxi. (Versuchter Raub.)

Eine weitere Taxifahrerin (48 Jahre) eilte zur Hilfe, sie wurde von dem Mann gewürgt. Auch ein 54-jähriger Taxifahrer wollte helfen, erhielt von dem Mann aber eine Kopfnuß und einen Faustschlag gegen das Kinn. Der Mann konnte erst mit dem Eingreifen zweier weiterer 40- und 52-jähriger Zeugen überwältigt werden.

Die eintreffende Streifenwagenbesatzung hatte Mühe den Mann festzunehmen und zu fesseln. Er versuchte die Beamten zu treten und zu bespucken.

Weitere Polizeibeamte sollten den Mann in das Polizeigewahrsam nach Minden transportieren. Auch diese Beamten wurden von ihm körperlich angegriffen und bespuckt. Während des Transports und des anschließenden Verbringens in die Zelle verletzte er zwei Beamte – einer mußte im Krankenhaus behandelt werden und war nicht mehr dienstfähig.

Im Gewahrsam wurde dem gewalttätigen 23-Jährigen eine Blutprobe entnommen, um Hinweise auf Alkohol oder Drogen zu erhalten. Der Mann verbrachte die Nacht im Gewahrsam. Es wurde ein Haftbefehl beantragt, über den das Amtsgericht Bad Oeynhausen Mittwochnachmittag entscheidet.

Samstagnachmittag rollte führerloser Subaru über alle vier Spuren der Mindener Straße: Auffahrunfall zweier Autos mit einer Leichtverletzten

Am Samstag, den 20. Februar 2016 befuhr gegen 16:15 Uhr eine 42-jährige Frau aus Hameln mit ihrem Auto den rechten Fahrstreifen der Mindener Straße (B61) In Richtung Osnabrück. Plötzlich überquerte vor ihr ein unbesetzter Subaru die vierspurige Mindener Straße in Höhe der Aral-Tankstelle.

Sie bremste ab, um eine Kollision zu verhindern. Das erkennte ein nachfolgender 26-jähriger Fahrer eines polnischen Sattelzugs zu spät und fuhr auf das Auto der 42-Jährigen auf, wobei sie leicht verletzt wurde.

Der führerlose Subaru touchierte beim Ausrollen leicht einen Betonmast und blieb von alleine stehen. Die 61-jährige Fahrerin des Subaru hatten ihr Auto zuvor auf dem Gelände der Aral-Tankstelle abgestellt. Als sie zu ihm zurückkehrte, stand ihr offenbar nicht richtig gesichertes Fahrzeug bereits auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 3000 Euro.

Donnerstag kurz nach Mitternacht scheiterte Raubüberfall mit Pistole auf Spielhalle an Eidinghausener Straße

Am Donnerstag, den 4. Februar 2016 verließ kurz nach Mitternacht eine 67-jährige Angestellte eine Spielhalle an der Eidinghausener Straße gegenüber des ehemaligen Kinos Die Leiter. Sie hatte gerade abgeschlossen, als plötzlich ein maskierter Mann vor ihr stand und eine Pistole auf sie richtete.

Der Mann forderte die Angestellte auf, die Eingangstür wieder aufzuschließen. Als sie das tat, löste der Alarm aus. Daraufhin rannte der Täter auf die gegenüberliegende Straßenseite und verschwand.

Der Mann hatte eine schwarze Maske über den Kopf gezogen. Er war zirka 20 Jahre alt und etwa 1,90 Meter groß. Er war dunkel gekleidet und sprach Hochdeutsch.

Die von der Frau alarmierte Polizei suchte mit mehreren Streifenwagen und einem Diensthundeführer nach dem Flüchtigen.

Nur wenige Minuten später bemerkte eine Streifenwagenbesatzung ein Auto auf dem rückwärtigen Parkplatzgelände des Werre-Parks. Bei der Überprüfung des Fahrzeugs trafen die Beamten auf einen 22-jährigen Mann aus Melle. Da es unter anderem Übereinstimmungen mit der Personenbeschreibung des Flüchtigen gab, wurde der Mann vorläufig festgenommen. Ein dringender Tatverdacht konnte im Laufe der Nacht jedoch nicht erhärtet werden, sodaß der junge Mann wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Die Polizei ermittelt weiter gegen ihn.

Die Polizei sucht Zeugen.

In Nacht zu Sonntag wurde betrunkener Löhner festgenommen, nachdem er seine Hose vor einer Frau runterzog

Am Samstag, den 30. Januar 2016 gegen 00:30 Uhr suchte eine Frau die Toiletten einer Gaststätte an der Herforder Straße auf. Dabei folgte ihr ein unbekannter Mann und ließ seine Hose vor ihr in schamverletzender Weise herunter.

Der Vorfall bliebt nicht unbemerkt und der unter Alkoholeinfluß stehende Exhibitionist wurde des Lokals verwiesen. Da der Mann auf der Straße herumschrie und auf die Fahrbahn trat, wurde die Polizei alarmiert.

Der 48-Jährige aus Löhne ließ sich auch im Beisein der Beamten nicht beruhigen, sodaß er den Rest der Nacht in einer Ausnüchterungszelle verbringen mußte. Auf ihn kommt eine Strafanzeige wegen exhibitionistischer Handlungen zu.

Minden: Donnerstagabend drei Hakenkreuz-Sprayer aus Bad Oeynhausen und Löhne festgenommen

Am Donnerstag, dem 28. Januar 2016 sprühten drei Männer gegen 18:40 Uhr Hakenkreuze und den Schriftzug »das Reicht lebt« auf den asphaltierten Boden der Fußgängerbrücke an Kanzlers Weide in Minden.

Ein Zeuge beobachtete die Tat und informierte die Polizei. Die konnte die Täter noch im Nahbereich festnehmen. Es handelte sich um zwei 18- und 32-jährige Männer aus Bad Oeynhausen und einen 20-jährigen Mann aus Löhne.

Der Staatsschutz Bielefeld hat die Ermittlungen aufgenommen. Eine Strafanzeige wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen wurde eingeleitet.

Bielefeld: Montagabend Einbrecher aus Löhne mit Beute aus drei Einbrüchen gefasst

Am Montag, dem 25. Januar 2016 versuchte ein Täter gegen 19:30 Uhr über eine Terrassentür und, als diese standhielt, über das Einschlagen mehrerer Fensterscheiben, was auch scheiterte, in ein Einfamilienhaus an der Feldstraße in Bielefeld einzubrechen. Schließlich gelang ihm der Einstieg über ein Kellerfenster. Der Mann durchsuchte alle Räume und konnte mit der Beute unerkannt flüchten.

Im Rahmen eines anderen Einsatzes fiel gegen 23:20 Uhr Polizisten ein 26-Jähriger in der einige Straßenblöcke östlich gelegenen Heinrich-Forke-Straße auf. Als sie den Mann aus Löhne überprüften, fanden die Polizisten mutmaßliches Diebesgut, Sammlermünzen und Devisen. Weiterhin wurde im Nahbereich unter einem geparkten Auto ein versteckter Pappkarton mit Schmuck und einem Schraubendreher gefunden.

Der Mann versuchte zu flüchten, rutschte jedoch nach zirka 150 Metern auf matschigem Untergrund aus und stürzte. Der polizeibekannte Täter wurde vorläufig festgenommen und zur Vernehmung zum Polizeipräsidium gebracht. Ermittlungen ergaben, daß das gefundene Diebesgut aus drei verschiedenen Einbrüchen stammte.

Das zuständige Gericht sah die Anforderungen für einen Haftbefehl für nicht erfüllt, sodaß der polizeibekannte 26-jährige Serieneinbrecher aus Löhne wieder entlassen werden mußte. Es wurden drei Strafverfahren wegen Einbruchsdiebstahls eingeleitet.

Mittwochabend nahm Polizei zwei betrunkene Randalierer an Wohncontainern an Mindener Straße in Gewahrsam

Am Mittwochabend, dem 27. Januar 2016 nahm die Polizei zwei betrunkene und randalierende Zuwanderer an den Wohncontainern an der Mindener Straße in Gewahrsam.

Ein betrunkener 23-jähriger Bewohner der Unterkunft beschädigte Mittwochabend eine Glastür eines Wohncontainers durch Fußtritte. Sogar im Beisein der Polizeibeamten trat er noch gegen die Doppeltür, die beschädigt wurde. Er wurde in Gewahrsam genommen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand, sodaß die Polizisten schließlich Pfefferspray einsetzen mußten. Auf der Fahrt zum Polizeigewahrsam schlug der junge Mann mehrfach mit seinem Kopf gegen die Tür des Streifenwagens. Auf richterliche Anordnung wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird wegen Widerstandes gegen Polizeibeamte und Sachbeschädigung ermittelt.

Da ein weiterer dort wohnhafter, betrunkener 46-jähriger Zuwanderer mehrfach versucht hatte, die Festnahme des 23-jährigen Mitbewohners zu stören, mußte eine zweite Streifenwagenbesatzung hinzugerufen werden. Der Mann kam einem erteilten Platzverweis nicht nach und wurde in Gewahrsam genommen, wobei auch hier Pfefferspray eingesetzt werden mußte. Ebenfalls randalierte der 46-Jährige im Streifenwagen und spuckte in Richtung der Beamten.

Beide Männer verbrachten eine Nacht in der Ausnüchterungszelle und wurde Donnerstagmorgen auf freien Fuß gesetzt.

Dienstagabend zwei Einbrüche: Beute am Leinkamp; Hund vertreibt Einbrecher Auf der Hude

Am frühen Dienstagabend, dem 26. Januar 2016 kam es zu zwei Einbrüchen in Eidinghausen:

Von 17:30 bis 18:30 Uhr verließen die Bewohner ihr Einfamilienhaus am Leinkamp. Während ihrer Abwesenheit wurde die rückwärtige Terrassentür aufgehebelt, mehrere Räume betreten und dort stehende Möbel durchwühlt. Dabei wurden Schmuck, Ringe und ein Tablet erbeutet.

Der Eigentümer eines Hauses Auf der Hude hörte gegen 18:30 Uhr Hundegebell aus dem Erdgeschoß. Er schaute nach und entdeckte ein offenstehendes Fenster. Als er das schließen wollte, bemerkte er einen Schaden am Schließmechanismus. Da das Fenster zuvor auf Kipp gestanden hatte, dürfte der Einbrecher hindurchgegriffen und so problemlos den Hebel umgelegt haben. Ein Einbrecher wurde nicht angetroffen, er wurde offensichtlich vom Hundegebell verscheucht.

Einen Tag zuvor, am Montag, hatte eine Nachbarin einen Unbekannten auf der Straße und einem Grundstück bemerkt, dessen Verhalten ihr verdächtig vorkam. Sie beschrieb ihn als etwa 25 bis 35 Jahr alt, zirka 1,80 Meter groß und mit südländischem Aussehen. Die Polizei bittet darum, bei solchen Beobachtungen sofort die Polizei zu informieren, auch per Notruf 110. Nur so können die Beamten verdächtige Personen noch vor Ort antreffen und sie überprüfen – was zur Beseitigung oder Erhärtung von Verdachtsmomenten beitragen kann.

Montag 23 Uhr Einbruchsversuch dreier Täter an Marienstraße mit zuvor aus Schuppen gestohlener Leiter, Alarm führt zu Flucht

Am Montag, dem 25. Januar 2016 gegen 23 Uhr brachen drei unbekannte Männer zuerst einen Schuppen auf, um daraus eine Leiter zu stehlen. Danach stellten sie diese Leiter gegen die Wand eines Wohnhauses an der Marienstraße und machten sich dort an einem Fenster im ersten Obergeschoß zu schaffen. Dabei wurde der Alarm ausgelöst und das Trio flüchtete durch den Garten des Hauses in Richtung Walderseestraße.

Zeugen berichteten der Polizei, daß die geflüchteten Täter zwischen 1,70 bis 1,80 Meter groß und mit dunklen Kapuzenjacken bekleidet gewesen sein sollen. Einer habe eine helle Hose getragen und eine kräftige Statur gehabt haben, die anderen beiden seien schlank gewesen. Die Polizei sucht Zeugen.