Samstagnachmittag rollte führerloser Subaru über alle vier Spuren der Mindener Straße: Auffahrunfall zweier Autos mit einer Leichtverletzten

Am Samstag, den 20. Februar 2016 befuhr gegen 16:15 Uhr eine 42-jährige Frau aus Hameln mit ihrem Auto den rechten Fahrstreifen der Mindener Straße (B61) In Richtung Osnabrück. Plötzlich überquerte vor ihr ein unbesetzter Subaru die vierspurige Mindener Straße in Höhe der Aral-Tankstelle.

Sie bremste ab, um eine Kollision zu verhindern. Das erkennte ein nachfolgender 26-jähriger Fahrer eines polnischen Sattelzugs zu spät und fuhr auf das Auto der 42-Jährigen auf, wobei sie leicht verletzt wurde.

Der führerlose Subaru touchierte beim Ausrollen leicht einen Betonmast und blieb von alleine stehen. Die 61-jährige Fahrerin des Subaru hatten ihr Auto zuvor auf dem Gelände der Aral-Tankstelle abgestellt. Als sie zu ihm zurückkehrte, stand ihr offenbar nicht richtig gesichertes Fahrzeug bereits auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 3000 Euro.

Vier Verletzte bei zwei Verkehrsunfällen am Freitag

Am Freitag, dem 4. Juli 2014 wollte ein 72-jähriger Mercedes-Fahrer um 12:13 Uhr von der Straße Am Großen Weserbogen nach links auf die Dehmer Straße einbiegen. Dabei stieß er mit einer von links kommenden 37-jährigen Opel-Fahrerin zusammen, die die Dehmer Straße in Richtung Minden befuhr.

Die 48-jährige Beifahrerin im Opel wurde dabei verletzt. Die Polizei schätzt den Schaden auf 5000 Euro.

Am Freitag, dem 4. Juli 2014 um 13:59 Uhr befuhren eine 51-jährige Audi-Fahrerin, ein 20-jähriger Mercedes-Fahrer sowie ein 19-jähriger Mercedes-Fahrer hintereinander die Dehmer Straße in Richtung Minden.

Die Audi-Fahrerin und der folgende 20-jährige Mercedes-Fahrer mußten verkehrsbedingt anhalten. Der 19-jährige Mercedes-Fahrer fuhr auf den vor ihm haltenden Mercedes auf, woraufhin dieser auf den Audi geschoben wurde.

Die beiden Mercedes-Fahrer sowie der 24-jährige Beifahrer des 20-jährigen Fahrers wurden dabei leicht verletzt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 18500 Euro.

Enger: Autofahrer aus Bad Oeynhausen fuhr Samstagmorgen auf Auto auf – drei Verletzte

Am Samstag, dem 14. Juni 2014 befuhr gegen 11:15 Uhr ein 51-Jähriger aus Bad Oeynhausen mit seinem Auto der Marke Honda die Hiddenhausener Straße von Hiddenhausen in Richtung Enger.

An der Einmündung zur Oberen Talstraße übersah er vor ihm den Nissan eines 56-Jährigen aus Bünde, der nach links in die Obere Talstraße abbiegen wollte, aber verkehrsbedingt warten mußte, und fuhr auf.

Bei dem Zusammenstoß wurden der Fahrer des Nissans leicht, dessen 54-jährige Beifahrerin schwer und ein 14-jähriger Mitfahrer auf der Rückbank leicht verletzt. Durch zwei Rettungswagen und einen Notarzt wurden die Verletzten erstversorgt und dann in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Beide Autos waren nicht mehr fahrbereit und mußten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 9000 Euro.

A30: Auffahrunfall zweier LKW zwischen Hiddenhausen und Kirchlengern am Freitagnachmittag – ein Fahrer schwer verletzt

Am Freitag, dem 13. Juni 2014 befuhr am Nachmittag ein 46-jähriger aus Polen stammender Tanklastzug-Fahrer die A30 in Richtung Hannover. Im Baustellenbereich zwischen den Anschlußstellen Hiddenhausen und der gesperrten Anschlußstelle Kirchlengern staute sich der Verkehr, sodaß der Sattelzug mit Tankauflieger, befüllt mit Lösungsmitteln, anhalten mußte.

Gegen 16:45 Uhr erkannte ein 42-jähriger aus Derenburg stammender Paketdienst-Fahrer eines LKW mit Anhänger den Anhaltevorgang des Sattelzugs zu spät und fuhr ungebremst auf diesen auf. Beim Aufprall verkeilten sich beide Fahrzeuge so miteinander, daß der LKW-Fahrer dabei eingeklemmt und schwerverletzt wurde. Die Feuerwehr aus Bünde rückte mit einem Rettungswagen und Rüstfahrzeugen aus, benötigte beinahe eine halbe Stunde, um den Fahrer zu befreien, und versorgte dann den Schwerverletzten, der nach der Erstversorgung mit dem Rettungshubschrauber Christoph 13 in ein nahegelegenes Krankenhaus geflogen wurde.

Nachdem beiden Fahrzeuge getrennt wurden, wurde festgestellt, daß der Tank des Sattelaufliegers beschädigt worden war. Die Lösungsmittel – Weichmacher für die Kunststoffverarbeitung – traten aus und mußten aufgefangen werden. 24 Tonnen der Ladung mußten abgepumpt werden. Dabei wurden die Baumaßnahmen im Bereich der Baustelle eingestellt.

Durch den Unfall wurde die komplette Fahrbahn in Richtung Hannover blockiert. Für die Dauer der Unfallaufnahme, Versorgung des Verletzten und der Bergungsarbeiten wurde die Bundesautobahn 30 in beiden Fahrtrichtungen, also nach Hannover und nach Osnabrück, zunächst voll gesperrt und geeignete Verkehrsableitungen eingerichtet. Die Bergungsarbeiten und Sperrmaßnahmen dauerten bis zum späten Freitagabend an.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 450000 Euro.

Auto fuhr auf LKW im Autobahnkreuz Bad Oeynhausen auf – Autofahrer tot

Am Dienstag, dem 10. Juni 2014 gegen 10:30 Uhr fuhr ein Autofahrer auf einen im Stau stehenden LKW am Autobahnkreuz Bad Oeynhausen auf und verstarb an der Unfallstelle.

Ein 48-Jähriger aus Hannover fuhr gegen 10:30 Uhr mit seinem silberfarbenen VW Passat-Kombi von der Bundesstraße 482 auf die Beschleunigungsspur der Anschlußstelle Porta Westfalica-Vennebeck der Autobahn 2 in Richtung Dortmund.

Auf dem rechten Fahrstreifen stand zu der Zeit ein 7,5-Tonnen-LKW aus Sondershausen im Abbiegestau der A2 des Autobahnkreuzes Bad Oeynhausen zur Autobahn 30 in Richtung Osnabrück/Amsterdam. Auf diesen LKW fuhr das Auto vermutlich ungebremst auf, unter dessen hinteren rechten Bereich.

Der Fahrer wurde in seinem Passat eingeklemmt und mußte von der Feuerwehr befreit werden. Er verstarb jedoch aufgrund der schweren Verletzungen, unter anderen schwersten Kopfverletzungen, trotz Reanimationsmaßnahmen durch Notarzt und Rettungsdienst noch an der Unfallstelle. Der 39-jährige Fahrer des LKW blieb unverletzt.

Die Fahrbahn in Richtung Dortmund mußte für Bergungsarbeiten teilweise gesperrt werden, der Verkehr wurde einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Es bildete sich ein Stau mit bis zu acht Kilometern Länge.

LKW und Passat mußten abgeschleppt werden. Der Feuerwehreinsatz wurde gegen 12 Uhr beendet. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf 20000 Euro.

Nachtrag: