Verbote auf den Parklichtern

Auf den Webseiten der Parklichter 2017 liest man für den Konzertfreitag wie für den Parklichterfestsamstag:

Taschen- und Rucksackverbot

Aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen und den daraus gezogenen Konsequenzen bei anderen Großveranstaltungen haben wir uns in enger Abstimmung mit den Ordnungsbehörden dazu entschieden, dass keine Taschen und Rucksäcke auf dem Festivalgelände erlaubt sind. Kein Problem sind Gürtel- oder Bauchtaschen, Handys, Portemonnaies und Schlüsselbunde. Selbstverständlich ebenfalls nicht mitgebracht werden dürfen – wie schon in den Vorjahren – Glasflaschen aller Art, Getränkedosen, Plastikgetränkeflaschen, Tetra Paks über 0,5l, pyrotechnische Gegenstände, Waffen und waffenähnliche Gegenstände, Wurfgegenstände, Stühle und Gegenstände, welche zur Erhöhung der Standposition dienen (Getränkekasten, Kühltaschen), professionelle Foto- und Videokameras, Tonaufzeichnungsgeräte, Laserpointer.

Einiges davon finde ich nicht »selbstverständlich«.

Bei dem Verbot von Plastikgetränkeflaschen oder größeren Tetrapaks liegt der Verdacht nahe, daß eher kommerzielle Interessen für den lokalen Getränkeverkauf dahinterstehen als irgendwelche abstrakten »Sicherheitsanforderungen«; und das, wo die Parklichter oft an heißen Sommertagen Anfang August stattfinden und für viele Besucher neben den Eintrittspreisen von zum Beispiel 33, 37 oder 42 Euro für den Konzertfreitag nicht mehr viel Erspartes für teure Getränkekäufe übrig bleibt.

Als Amateur- und Hobbyfotograph bin ich aber vor allem über das Verbot »professioneller Foto- und Videokameras« gestolpert und wunderte mich, wie man bei den Parklichter-Veranstaltern so etwas definiert, also habe ich Mitte Juli per E-Mail nachgefragt und folgende Antwort vom Staatsbad erhalten:

Unter professionellen Kameras verstehen wir Spiegelreflexkameras und Kameras, die über die Taschengröße hinausgehen. Dabei spielt mit, dass dieses Jahr alle Taschen, die über das Bauchtaschenformat hinausgehen, nicht mit auf das Gelände geführt werden dürfen. Noch dazu ist zu sagen, dass es ausschließlich den akkreditierten Presseleuten vorbehalten ist, mit professionellen Kameras Foto- sowie Videomaterial zu erstellen. Selbstverständlich ist es kein Problem, die Veranstaltung mit dem Handy, Smartphone oder kleinen Digitalkameras im Taschenformat festzuhalten.

Spiegelreflexkameras sind für die Veranstalter also durchweg »professionelle Foto- und Videokameras« und damit verboten. Auch sind alle Kameras, die größer als »Bauchtaschenformat« sind, verboten. Und mal wieder werden Sicherheitsgründe vorgeschoben.

Nun fehlt eigentlich noch eine Definition von »Bauchtaschenformat«, wie groß so eine Bauchtasche sein darf … Aber durch die vielen Restriktionen und Verbote hätte ich eh keine Lust mehr, so eine Veranstaltung zu besuchen und ein paar schöne Fotos zu machen, also habe ich da nicht weiter nachgefragt.

Noch dazu, da ja nur akkreditierte Presseleute mit »professionellen Kameras« Aufnahmen machen dürfen. (Da laut deren Definition professionelle Kameras Spiegelreflexkameras oder Kameras größer als Bauchtaschenformat sind, dürfte man zum Beispiel mit spiegellosen Bridge- oder Systemkameras, die kleiner als »Bauchtaschenformat« sind, ja »unprofessionelle« Bilder machen …) Dahinter stecken vermutlich bild- und lizenzrechtliche Gründe; viele Veranstalter und Künstler wollen aber auch ihre Darstellung in den Medien, und dazu gehört auch das Internet, kontrollieren. (Bei vielen Konzerten dürfen sogar akkreditierte Fotojournalisten nur noch wenige Minuten am Anfang eines Konzerts fotographieren oder gar nicht mehr ohne Auflagen – aber das ist ein anderes Thema.)

Erlaubt sind Telefon- und Smartphone-Kameras oder Digitalkameras im Taschenformat. (Gehören dazu auch Tablet-Kameras wie iPads? Dürfte bei kleinen Tablets wie dem iPad mini ja auch noch Taschenformat sein.) Obwohl die Kameras von teureren Smartphones seit ein paar Jahren bei guten Lichtverhältnissen eine beachtliche Bildqualität für ihre Größe liefern, sind damit aber weitgehend nur weitwinklige Übersichtsaufnahmen möglich. Da sieht man dann halt, daß ein paar Leute auf einer Bühne stehen und die Hinterköpfe einer Menschenmenge vor der Bühne (wovon viele ihre Smartphones in die Höhe recken) – aber man erkennt die Künstler auf der Bühne nicht. Und gerade bei schlechten Lichtverhältnissen wie Dunkelheit und Konzertbeleuchtungen wird man mit Smartphone-Kameras kaum mehr etwas erkennen können.

Als Amateurfotograph könnte man mit zum Beispiel einer günstigen Spiegelreflexkamera und einem guten Teleobjektiv da einiges rausholen, aber das wäre ja »professionell« und ist damit verboten – und außerdem könnte man ja einen Sprengsatz im großen Kameragehäuse oder im Objektiv haben … (Dabei ließe sich das ganz einfach kontrollieren: einfach bei der Einlaßkontrolle ein Foto machen und vorzeigen.)

Ich frage mich, wie lange es noch dauern wird, bis auch Handys und Schlüsselbunde, die gütigerweise ja noch erlaubt sind, wegen »gestiegener Sicherheitsanforderungen« verboten werden. Portemonnaies kommen vermutlich als letztes dran.

Seufz.

Parklichter-Konzertfreitag auch mit Rapper Cro

Am Sonntag, dem 1. Juni 2014 wurde nun auch der »Headliner« für den Konzertfreitag der Parklichter am 1. August 2014 benannt: Es ist der Rapper Cro, bekannt für Auftritte mit seiner Pandamaske (Cro in der Wikipedia).

Auf den drei Bühnen des Festivalgeländes im Kurpark Bad Oeynhausen – Open-Air am Badehaus II und an der Wandelhalle, im historischen Theater im Park – treten außerdem auf:

Auch junge Künstler aus der Region erhalten in einem Wettbewerb die Möglichkeit, sich auf den Parklichtern zu präsentieren.

Karten für das Konzert sind bereits im Vorverkauf und an der Abendkasse erhältlich.

Presseschau von Montag, dem 4. Juni 2012

Montagnachmittag Chemikalienbehälter bei Bauarbeiten in Commerzbank gefunden, Herforder Straße abgeriegelt

Am Montag, dem 4. Juni 2012 wurden gegen 14 Uhr bei Bauarbeiten in der Commerzbank-Filiale an der Herforder Straße zunächst unbekannte Chemikalienbehälter gefunden. Der Innenstadtbereich um die Commerzbank wurde zur Bergung der Chemikalien zur Sicherheit abgeriegelt.

Die Commerzbank-Filiale befindet sich in der früheren Dresdner Bank neben der Bad-Apotheke an der Herforder Straße. Sie wird derzeit renoviert, um die alleinige Commerzbank-Filiale in Bad Oeynhausen zu werden – die Filiale neben Schlecker an der Herforder Straße soll geschlossen werden. Bauarbeiter fanden gegen 14 Uhr im Keller etwa 30 Zentimeter große Behälter mit Totenkopfsymbol, die in der Wand eingemauert gewesen sein sollen.

Die alarmierte Feuerwehr riegelte den Bereich um die Commerzbank an der Herforder Straße ab. Feuerwehrleute bargen in Chemie-Schutzanzügen die Behälter und sicherten sie in einem Sicherheitsfaß. Gefunden wurde eine rote Flasche mit Aufschrift »Phosphorus« und eine blaue Flasche mit der Aufschrift »Arsenik«. Phosphor ist leicht entzündlich und Arsen hochgiftig. Enthalten waren 1,5 Kilogramm Arsen – bereits 70 Milligramm sind für einen Menschen tödlich. Es wird davon ausgegangen, daß es sich um Rattengift aus dem Jahr 1942 handelt. Zwei Chemiker der BASF in Minden sollten die Chemikalien und deren Entsorgung prüfen.

Die Feuerwehr öffnete außerdem einen Nebenraum im Keller, wo weitere gefährliche Chemikalien vermutet wurden. Zwei Bauarbeiter und ein Projektleiter wurden zur Beobachtung ins Krankenhaus Bad Oeynhausen gebracht.

Es wurde eine hundert Meter reichende Sicherheitszone um die Commerzbank-Filiale bis 18.30 Uhr abgesperrt; das Passieren der Herforder Straße für Fußgänger und Fahrzeuge war nicht möglich.

Das mittelalteriche Schloßspektakel der Corona Historica fand am Wochenende am Wasserschloß Ovelgönne statt

Weitere Künstler für Parklichter-Konzertfreitag am 3. August im Kurpark: Prinz Pi sowie Felix Meyer und Band

Ex-Fußballnationalspieler Gerald Asamoah besuchte Herzzentrum, unterstützt dreijährigen Herzpatienten aus Nigeria

Wittekindshof feierte Sonntag 125-jähriges Bestehen

Schützenverein Rehme feierte 150-jähriges Jubiläum und 60 Jahre Schützengilde Bad Oeynhausen

Eine Auswahl von Kinderspielplätzen in Bad Oeynhausen mit persönlicher Bewertung

Matthias Schlattmeier hat sieben Kinderspielplätze in Bad Oeynhausen besucht, bewertet und fotographiert.

Fußball-Westfalenliga: FC Bad Oeynhausen – Delbrücker SC 2:0

Fußball-Bezirksliga: SuS Wulferdingsen – TuS Tengern II 3:2

Fußball A-Junioren: FC Bad Oeynhausen – FA Herringhausen/Eickum 7:0

Presseschau von Freitag, dem 25. Mai 2012

Künstler für Parklichter-Konzertfreitag am 3. August vorgestellt

Auf dem Open-Air-Konzert der Parklichter am Freitag, dem 3. August 2012 treten nach ersten Planungen auf:

Ein weiterer Haupt-Act soll noch hinzukommen. Es werden drei Bühnen genutzt.

Auguste-Viktoria-Klinik spendet alte orthopädische Werkstatt nach Kabul, Afghanistan

Deutscher Mühlentag am 28. Mai – Hofwassermühle Siekertal öffnet von 14 bis 17 Uhr

Am Pfingstmontag, dem 28. Mai ist der 19. Deutsche Mühlentag. Im »Mühlenkreis« Minden-Lübbecke öffnen deshalb zahlreiche Mühlen, unter anderem die Hofwassermühle im Siekertal von 14 bis 17 Uhr. Auch die Wassermühle Bergkirchen hat geöffnet.

Kreistagsmitglieder nun auf abgeordnetenwatch.de

Die Kreistagsmitglieder im Kreis Minden-Lübbecke sind jetzt auf abgeordnetenwatch.de öffentlich befragbar.

In Abwesenheit wurde 26-Jähriger für schere Körperverletzung zweier Männer im Zug im Juli 2011 verurteilt

Bereits inhaftierter 24-Jähriger aus Bad Oeynhausen freigesprochen – kein sexueller Mißbrauch einer 13-Jährigen nachweisbar

Ihm vorgeworfene neun Einbrüche in Bad Oeynhausen und Löhne werden bald vor Gericht verhandelt.

Fünf ehemalige Mitarbeiter verklagen insolventen Bildungsträger QBI – der erschien nicht vor Gericht: fünf Versäumnisurteile

Zur Werbung von Knochenmarkspendern wandert Amerikanerin von Kiel über Bad Oeynhausen nach Venedig

Führung durch das Märchenmuseum am 26. Mai um 15.30 Uhr

Stiftung Wittekindshof feiert 125-jähriges Bestehen am 3. Juni mit Jahresfest

Die Stiftung Wittekindshof wurde 1887 gegründet und betreut mit etwa 2800 Mitarbeitern mehr als 3300 Menschen mit Behinderungen.

Diskussionsveranstaltung zur Organspende mit Frank-Walter Steinmeier (SPD) am 30. Juni im Volksbank-Pavillon Eidinghausen

Radfahrerlebnisse an Eidinghausener und Dr.-Neuhäußer-Straße

Andreas Edler berichtet von seinen Radfahrerlebnissen mit anderen Fahrradfahrern und Autofahrern an der Eidinghausener Straße und der Dr.-Neuhäußer-Straße am Freitagmorgen.

Landschaftsverband Westfalen-Lippe: In Erdkunde-Schulbüchern wird Rheinland gegenüber Westfalen bevorzugt behandelt

Künstler für Parklichter-Konzertfreitag am 3. August vorgestellt

Künstler für Parklichter-Konzertfreitag am 3. August vorgestellt

Auf dem Open-Air-Konzert der Parklichter im Kurpark Bad Oeynhausen am Freitag, dem 3. August 2012 treten nach ersten Planungen auf:

Das teilte die veranstaltende Agentur Vibra aus Bielefeld mit.

Nachtrag vom 2012-06-04: Prinz Pi und Felix Meyer hinzugefügt.

Offizielle Parklichter-Website ohne aktuelle Informationen

Ein verbesserungswürdiges Bild gibt wie im Vorjahr die offizielle Parklichter-Website des Staatsbades ab: Dort gibt es aktuell das Programm und die »Gesichter« aus dem Jahr 2011, sowie Bildergalerien von 2006 bis 2010 – aber keine aktuellen Informationen zu den in zehn Wochen stattfindenden Parklichtern 2012. Bereits im letzten Jahr wurde nicht besonders frühzeitig auf der Website informiert.

Webseite parklichter.com am 2012-05-25 mit nur wenigen Informationen zu den in zehn Wochen stattfindenden Parklichtern 2012

parklichter.com am 2012-05-25; Informationsbereiche von mir mit Jahreszahlen beschriftet

Am gestrigen Donnerstag (2012-05-24) wurden die Künstler für den Konzert-Freitag am 3. August in einer Pressekonferenz vorgestellt und man liest heute in der Neuen Westfälischen davon. Aber warum werden solche Informationen nicht auf die eigene Website gesetzt, die für sich im Internet Informierende doch wohl die erste Anlaufstelle ist? Ich beobachtete 2011 und auch heute, daß so einige Personen aktuelle Informationen auf der Website suchten, aber nicht finden konnten.

Es scheint auf Facebook vom Staatsbad zu den Parklichtern informiert werden, aber verständlicherweise möchte nicht jeder die Webseiten solcher Datensammler besuchen. Die eigene Website existiert und war sicher nicht billig – da sollte sie doch zuallererst befüllt werden.

Auf eine Nachfrage per E-Mail an das Staatsbad kam immerhin innerhalb von zwei Stunden eine Antwort – sehr löblich. Die Arbeiten an der Website liefen und in Kürze würde der aktuelle Stand eingepflegt sein. Aufgrund der Zusammenarbeit mit mehreren Partnern für die Parklichter lägen dem Staatsbad in manchen Fällen einige Informationen nicht frühzeitig vor; so habe man zum Beispiel selbst auch erst auf der gestrigen der Pressekonferenz erfahren, welche Künstler am Konzert-Freitag – betreut von der Agentur Vibra – auftreten werden.

Nachtrag 14.45 Uhr: Kurz nachdem ich diesen Artikel geschrieben habe, wurde die Parklichter-Website aktualisiert und bietet viele Informationen zum Konzert-Freitag und den Künstlern samt Kartenbestellmöglichkeit.