Verbote auf den Parklichtern

Auf den Webseiten der Parklichter 2017 liest man für den Konzertfreitag wie für den Parklichterfestsamstag:

Taschen- und Rucksackverbot

Aufgrund gestiegener Sicherheitsanforderungen und den daraus gezogenen Konsequenzen bei anderen Großveranstaltungen haben wir uns in enger Abstimmung mit den Ordnungsbehörden dazu entschieden, dass keine Taschen und Rucksäcke auf dem Festivalgelände erlaubt sind. Kein Problem sind Gürtel- oder Bauchtaschen, Handys, Portemonnaies und Schlüsselbunde. Selbstverständlich ebenfalls nicht mitgebracht werden dürfen – wie schon in den Vorjahren – Glasflaschen aller Art, Getränkedosen, Plastikgetränkeflaschen, Tetra Paks über 0,5l, pyrotechnische Gegenstände, Waffen und waffenähnliche Gegenstände, Wurfgegenstände, Stühle und Gegenstände, welche zur Erhöhung der Standposition dienen (Getränkekasten, Kühltaschen), professionelle Foto- und Videokameras, Tonaufzeichnungsgeräte, Laserpointer.

Einiges davon finde ich nicht »selbstverständlich«.

Bei dem Verbot von Plastikgetränkeflaschen oder größeren Tetrapaks liegt der Verdacht nahe, daß eher kommerzielle Interessen für den lokalen Getränkeverkauf dahinterstehen als irgendwelche abstrakten »Sicherheitsanforderungen«; und das, wo die Parklichter oft an heißen Sommertagen Anfang August stattfinden und für viele Besucher neben den Eintrittspreisen von zum Beispiel 33, 37 oder 42 Euro für den Konzertfreitag nicht mehr viel Erspartes für teure Getränkekäufe übrig bleibt.

Als Amateur- und Hobbyfotograph bin ich aber vor allem über das Verbot »professioneller Foto- und Videokameras« gestolpert und wunderte mich, wie man bei den Parklichter-Veranstaltern so etwas definiert, also habe ich Mitte Juli per E-Mail nachgefragt und folgende Antwort vom Staatsbad erhalten:

Unter professionellen Kameras verstehen wir Spiegelreflexkameras und Kameras, die über die Taschengröße hinausgehen. Dabei spielt mit, dass dieses Jahr alle Taschen, die über das Bauchtaschenformat hinausgehen, nicht mit auf das Gelände geführt werden dürfen. Noch dazu ist zu sagen, dass es ausschließlich den akkreditierten Presseleuten vorbehalten ist, mit professionellen Kameras Foto- sowie Videomaterial zu erstellen. Selbstverständlich ist es kein Problem, die Veranstaltung mit dem Handy, Smartphone oder kleinen Digitalkameras im Taschenformat festzuhalten.

Spiegelreflexkameras sind für die Veranstalter also durchweg »professionelle Foto- und Videokameras« und damit verboten. Auch sind alle Kameras, die größer als »Bauchtaschenformat« sind, verboten. Und mal wieder werden Sicherheitsgründe vorgeschoben.

Nun fehlt eigentlich noch eine Definition von »Bauchtaschenformat«, wie groß so eine Bauchtasche sein darf … Aber durch die vielen Restriktionen und Verbote hätte ich eh keine Lust mehr, so eine Veranstaltung zu besuchen und ein paar schöne Fotos zu machen, also habe ich da nicht weiter nachgefragt.

Noch dazu, da ja nur akkreditierte Presseleute mit »professionellen Kameras« Aufnahmen machen dürfen. (Da laut deren Definition professionelle Kameras Spiegelreflexkameras oder Kameras größer als Bauchtaschenformat sind, dürfte man zum Beispiel mit spiegellosen Bridge- oder Systemkameras, die kleiner als »Bauchtaschenformat« sind, ja »unprofessionelle« Bilder machen …) Dahinter stecken vermutlich bild- und lizenzrechtliche Gründe; viele Veranstalter und Künstler wollen aber auch ihre Darstellung in den Medien, und dazu gehört auch das Internet, kontrollieren. (Bei vielen Konzerten dürfen sogar akkreditierte Fotojournalisten nur noch wenige Minuten am Anfang eines Konzerts fotographieren oder gar nicht mehr ohne Auflagen – aber das ist ein anderes Thema.)

Erlaubt sind Telefon- und Smartphone-Kameras oder Digitalkameras im Taschenformat. (Gehören dazu auch Tablet-Kameras wie iPads? Dürfte bei kleinen Tablets wie dem iPad mini ja auch noch Taschenformat sein.) Obwohl die Kameras von teureren Smartphones seit ein paar Jahren bei guten Lichtverhältnissen eine beachtliche Bildqualität für ihre Größe liefern, sind damit aber weitgehend nur weitwinklige Übersichtsaufnahmen möglich. Da sieht man dann halt, daß ein paar Leute auf einer Bühne stehen und die Hinterköpfe einer Menschenmenge vor der Bühne (wovon viele ihre Smartphones in die Höhe recken) – aber man erkennt die Künstler auf der Bühne nicht. Und gerade bei schlechten Lichtverhältnissen wie Dunkelheit und Konzertbeleuchtungen wird man mit Smartphone-Kameras kaum mehr etwas erkennen können.

Als Amateurfotograph könnte man mit zum Beispiel einer günstigen Spiegelreflexkamera und einem guten Teleobjektiv da einiges rausholen, aber das wäre ja »professionell« und ist damit verboten – und außerdem könnte man ja einen Sprengsatz im großen Kameragehäuse oder im Objektiv haben … (Dabei ließe sich das ganz einfach kontrollieren: einfach bei der Einlaßkontrolle ein Foto machen und vorzeigen.)

Ich frage mich, wie lange es noch dauern wird, bis auch Handys und Schlüsselbunde, die gütigerweise ja noch erlaubt sind, wegen »gestiegener Sicherheitsanforderungen« verboten werden. Portemonnaies kommen vermutlich als letztes dran.

Seufz.

Schwerpunkt-Verkehrskontrolle der Polizei auf Eidinghausener Straße am Freitag

Am Freitag, dem 18. Oktober 2013 führte die Polizei von 12 bis 17 Uhr eine Schwerpunkt-Verkehrskontrolle auf der Eidinghausener Straße in Höhe des ehemaligen Kinos »Die Leiter« durch. Etwa 170 Verkehrsteilnehmer wurden kontrolliert. Es wurde auf Anzeichen für Drogenkonsum geachtet, besonders bei jungen Fahrern von 18 bis 24 Jahren, aber auch die Einhaltung anderer Verkehrsvorschriften überprüft.

An 23 Kraftfahrzeugführern wurde ein Drogenvortest durchgeführt. Bei zwei Fahrer im Alter von 18 und 47 Jahren verlief dieser positiv, ihnen drohen in einem Strafverfahren neben einer Geldstrafe ein einmonatiges Fahrverbot und vier Punkte in Flensburg. Ihnen wurde am Freitagnachmittag die Weiterfahrt untersagt. Der 18-Jährige führte außerdem eine geringe Menge Marihuana mit.

21 Verkehrsteilnehmer wurden vor Ort gebührenpflichtig verwarnt, da sie andere Verkehrsvorschriften nicht eingehalten hatten. Fünf Autofahrer erhielten Anzeigen, da sie am Steuer zu Mobiltelefonen griffen oder nicht angegurtet waren.

Auch Kleintransporter wurden an den Straßenrand gewunken. Die Polizisten überprüften hier vor allem die Sozial- und Ladungsvorschriften. Gegen acht Fahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Übrigens: Aufmerksame Twitter-Leser wurden bereits früh über die Kontrollen informiert.

Presseschau von Freitag, dem 18. Januar 2013

Am Immanuel-Kant-Gymnasium wollen dieses Jahr 278 Schüler aus dem doppelten Jahrgang Abitur machen

Die Jahrgangsstufe 13 besuchen 134 Schüler, die Jahrgangsstufe 12 144. Die Schüler werden getrennt unterrichtet. Der doppelte Abiturjahrgang stellt das Immanuel-Kant-Gymnasium vor organisatorische Probleme.

Geplante Geschwindigkeitskontrollen der Polizei am Freitag, derm 25. Januar auf der B61

Die Polizei plant in Bad Oeynhausen am Freitag, dem 25. Januar 2013 Geschwindigkeitskontrollen auf der B61.

Ein Bauingenieur und ehemaliger Staatsbad-Mitarbeiter möchte, daß das Sielwehr erhalten bleibt

Das 1995 erbaute Sielwehr in der Werre wurde zuletzt 1999 für 100000 Deusche Mark saniert. Ein Bauingenieur und ehemaliger Staatsbad-Mitarbeiter will an ihm Schäden festgestellt haben, die dringend repariert werden müßten. Das Staatsbad geht davon aus, daß die Sicherheit des Sielwehrs noch einige Jahre lang gewährleistet ist.

Aufgrund der europäischen Wasserrahmenrichtlinie müßte das Sielwehr abgerissen werden. Eine Absenkung des Werre-Wasserspiegels und die Nutzung des Sielwehrs für ein Wasserkraftwerk sind immer noch im Gespräch.

Ausgabestelle der Tafel Bad Oeynhausen zieht im Februar vom Am Nordbahnhof an den Alter Rehmer Weg 119

  • Westfalen-Blatt: Tafel zieht um – Neue Ausgabestelle am Alten Rehmer Weg 119 – Einweihung im Februar geplant; 2013-01-18

Kartenvorverkauf für zwei Kinderkarnevalsfeiern am 6. und 7. Februar startet

Unternehmensbilanzen müßen zukünftig elektronisch an das Finanzamt übermittelt werden

Verwaltungsgericht Minden: Ehemaliger Vorstandsvorsitzender muß mehr als 12000 Euro an Mühlenkreiskliniken zurückzahlen

Löhne: Stadt befragte 582 ehemalige Löhner nach Gründen ihres Wegzugs

  • Neue Westfälische: Abschied von der Heimat – Die Stadt hat 582 ehemalige Löhner nach den Gründen gefragt, warum sie weggezogen sind

Verfahren wegen Unfallflucht und Kinderpornographiebesitz gegen Löhner vorläufig eingestellt

Am Donnerstag, dem 17. Januar 2013 wurde das Verfahren gegen einen 25-Jährigen aus Löhne vorläufig eingestellt, weil er sich noch vor dem Landgericht Bielefeld wegen 87 Fällen gewerbsmäßiger Bandenhehlerei verantworten muß.

Dem Mann wurde vorgeworfen, im Juli 2012 an der Walderseestraße in Bad Oeynhausen beim Rückwärtsfahren mit seinem Auto ein anderes gerammt und schwer beschädigt zu haben und dann geflüchtet zu sein. Der Angeklagte gab an, daß möglicherweise ein Freund sich an dem Tag das Auto geliehen haben könnte.

Wegen der Fälle der gewerbsmäßigen Bandenhehlerei wurde im November 2012 seine Wohnung in Löhne durchsucht. Auf einer sichergestellten Festplatte fanden Beamte sechs kinderpornographische Videos. Der Angeklagte gab an, daß er die Festplatte zuvor an einen Bekannten verliehen und danach nicht mehr benutzt habe.

Löhne: Hochzeitsmesse am 26. und 27. Januar in der Villa Meyer

  • Neue Westfälische: Die Messe zum Ringtausch – 15. Löhner Hochzeitstage am 26. und 27. Januar in der Villa Meyer; 2013-01-18

Porta Westfalica: Brand eines Fachwerkhauses Sonntagabend war Brandstiftung; Mordkommission ermittelt; 10000 Euro Belohnung ausgesetzt

Freitag wurde Mann gefaßt, der Mittwoch Discounter an Weserstraße überfallen haben soll

Am Freitag, dem 12. Januar 2013 haben Zivilfahnder der Polizei gegen 11.30 Uhr einen 28-jährigen Mann auf der Klosterstraße in der Innenstadt Bad Oeynhausens widerstandslos festgenommen. Er wird aufgrund mehrerer Zeugenaussagen und weiterer Ermittlungen dringend tatverdächtigt, am Mittwochmorgen, dem 9. Januar den Aldi-Markt an der Weserstraße bewaffnet überfallen zu haben.

Außerdem wird geprüft, ob der Mann die Raubüberfälle auf den Getränkemarkt Lösch-Depot an der Weserstraße am Samstagmittag, dem 5. Januar sowie auf den WEZ-Getränkemarkt an der Weserstraße am Samstagabend, dem 24. November 2012 verübt hat.

Möglicherweise ist er auch an weiteren Raubüberfällen in den letzten Wochen beteiligt gewesen, bei denen zwei Täter aufgetreten sind: Überfälle auf einen Gold- und Schmuckhändler im City-Center am 14. November, den Netto-Markt an der Loher Straße am 29. November, das Arcadia-Hotel an der Morsbachallee am 22. Dezember und den Jibi-Markt in Volmerdingsen am 29. Dezember 2012.

Der Mann war bereits wegen Betäubungsmitteldelikten polizeibekannt. Er ist bei seiner Mutter in Bad Oeynhausen gemeldet, hält sich dort jedoch nicht regelmäßig auf. Er schweigt zu den Vorwürfen und befindet sich derzeit in Untersuchungshaft.

Nachtrag vom Dienstag, dem 15. Januar 2013: Meldungen aus Westfalen-Blatt und Neuer Westfälischen.

Kreis Minden-Lübbecke: 50000 Polizeieinsätze im Jahr 2012

Im Jahr 2012 mußte die Polizei im Kreis Minden-Lübbecke rund 50000 Einsätze wahrnehmen. Die Zahl liegt damit annähernd auf dem Niveau des Vorjahres 2011. Die häufigsten Einsätze waren:

AnzahlEinsatzart
fast 8500Verkehrsunfälle mit Personen- oder Sachschäden, Unfallfluchten oder Wildunfälle
2200Überprüfungen von verdächtig wirkenden Personen oder Fahrzeugen
1772Ruhestörungen
1669allgemeine Hilfeersuchen
1357hilflose Personen
1300Streitschlichtungen
1231Sicherung von Gefahrenstellen
1163Randalierer

Die Zahl der eingegangenen Notrufe (Rufnummer 110) und anderer telefonischer Benachrichtigungen lag deutlich höher als 50000, da einerseits mehrere Anrufe bei schweren Verkehrsunfällen oder Bränden eingehen, andererseits der Notruf aber auch mißbraucht wird.

Telefonische Nachfragen wie »Mein Fernseher geht nicht, können sie mir helfen?« oder »Wie spät ist es?« können dazu führen, daß wirkliche Notfälle möglicherweise nicht zeitig genug bearbeitet werden können. Ein älterer Herr beschwerte sich per Notruf über die angeblich falsche Zeit bei der Tagesschau – ihm konnte geholfen werden, er hatte die Zeitumstellung auf Sommerzeit nicht mitbekommen. Manche Anrufer beschimpfen und beleidigen die Polizisten völlig grundlos.

Zur schnellst- und bestmöglichen Bearbeitung eines Notrufs sollte der Anrufer Angaben zum »wo, wann, was, wie, womit, warum und wer« geben.

Bielefeld: Ladendieb aus Bad Oeynhausen beging weitere Straftaten – Festnahme

Ein aus Bad Oeynhausen stammender, drogenabhängiger, 50-jähriger Ladendieb ohne festen Wohnsitz ist die letzten Tage in Bielefeld mehrfach auffällig geworden.

Am Donnerstag, dem 10. Januar 2013 schlossen um 20 Uhr Angestellte die Parfümerie in der Bahnhofstraße in Bielefeld. Danach trafen sie in einem Büroraum einen 50-Jährigen an, der unter seiner Jacke Kosmetikartikel der Parfümerie im Wert von knapp 400 Euro versteckt hatte.

Der Mann wollte sich offensichtlich absichtlich in dem Geschäft einschließen lassen. Den Diebstahl gab er zu, als Motiv nannte er Armut, Wohnungslosigkeit, Hunger und Drogenabhängigkeit. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen.

Am Freitag, dem 11. Januar 2013 bemerkte ein Bauarbeiter gegen 6 Uhr beim Eintreffen auf einer Baustelle an der Walther-Rathenau-Straße Rauchentwicklung in einem Rohbau. Im Gebäude traf er auf einen Unbekannten, der Kabel in der Hand hielt. Der Bauarbeiter sprach ihn an und der Mann ließ die Kabel fallen und flüchtete.

Die alarmierte Feuerwehr stellte fest, daß eine große Anhäufung von Kabeln im Rohbau in Brand gesetzt worden war. Es entstand Sachschaden durch Rußabschlag am Gebäude. Noch während der Arbeiten der Feuerwehr bemerkten Bauarbeiter einen verdächtigen Mann an den Baubuden – er wurde als der Flüchtige erkannt. Es war der polizeibekannte drogenabhängige, 50-jährige Ladendieb. Bei ihm wurden Rußanhaftungen festgestellt und er wurde vorläufig festgenommen.

Bereits am Mittwoch, dem 9. Januar 2013 wurde der Ladendieb ohne festen Wohnsitz mehrfach auf frischer Tat ertappt. Er steht im Verdacht, sich illegal in Deutschland aufzuhalten.

Ihm werden sieben gewerbsmäßige Ladendiebstähle und die Sachbeschädigung durch Feuer vorgeworfen. Die Polizei Bielefeld beabsichtigt, ihn in Untersuchungshaft zu bringen.

Freitagmorgen nahm Autobahnpolizei niederländischen Junkie mit Drogenlaster auf Mindener Straße fest

Am frühen Morgen des Freitag, dem 11. Januar 2013 befuhren gegen 4 Uhr Beamte der Bielefelder Autobahnpolizei die Mindener Straße in Bad Oeynhausen in Richtung A2. Ihnen fiel ein vorausfahrender Klein-LKW auf, den sie anhielten und überprüfen wollten.

Der mit einem deutschen Kennzeichen versehene Klein-LKW wurde von einem Niederländer gefahren. Der 49-Jährige gab an, auf der Ladefläche Obst zu transportieren. Bei der Überprüfung der Ladung fanden die Beamten jedoch kein Obst, sondern eine Vielzahl verschlossener Kartons. Diese verströmten einen eigentümliche, feucht-muffigen Geruch, der durch das darin verpackte Rauschmittel Khat verursacht wurde.

Offensichtlich hatte sich der Fahrer auch selbst von der Qualität seiner Ware überzeugt, denn ein Drogentest verlief positiv. Die Bielefelder Beamten nahmen den Niederländer mit zur Polizeiwache Bad Oeynhausen, wo er sich einer Blutprobe unterziehen mußte. Er wurde vorläufig festgenommen.

Neben den Drogen wurde auch der Kleinlaster sichergestellt. Der Fahrer hatte sich das Fahrzeug von einer Autovermietung geliehen und nicht fristgerecht zurückgebracht.

Raubserie aus den Jahren 2011/2012 in Vlotho, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen aufgeklärt

Zwischen dem 10. Februar 2011 und 25. Januar 2012 wurden in Vlotho, Porta Westfalica und Bad Oeynhausen mehrere Raubüberfälle begangen, bei denen Tatzusammenhänge nicht auszuschließen waren.

Nach umfangreichen Zeugenvernehmungen und Ermittlungen der Kreispolizeibehörde Herford wurde am Donnerstag, dem 3. Januar 2013 die Wohnung eines 25-Jährigen in Vlotho aufgesucht und der auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bielefeld erlassene Durchsuchungsbeschluß des Amtsgerichts Bielefeld vollstreckt. Bei der Durchsuchung wurden Beweismittel gefunden und sichergestellt, darunter die Tatwaffe – ein Spielzeugtrommelrevolver.

Der aus Minden stammende dringend Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen. In seiner Vernehmung hat er gestanden, mehrere Raubüberfälle begangen zu haben. Als Motiv nannte er Geldnot aufgrund seines Alkohol- und Drogenkonsums. Der Täter erbeutete zumeist mehrere hundert Euro Bargeld. Das Amtsgericht Bad Oeynhausen hat am Freitag, dem 4. Januar 2013 Untersuchungshaft angeordnet.

Dem Beschuldigten werden folgende Taten zur Last gelegt:

  • 10. Februar 2011: Raubüberfall auf Lottoannahmestelle an Mindener Straße in Vlotho,
  • 11. März 2011: Raubüberfall auf Tankstelle an Weserstraße in Vlotho,
  • 17. März 2011: Raubüberfall auf Tankstelle an Weserstraße in Porta Westfalica-Eisbergen,
  • 25. März 2011: Raubüberfall auf Tankstelle an Salzufler Straße in Vlotho,
  • 7. April 2011: Raubüberfall auf Tankstelle an Hitzepohl-West in Porta Westfalica,
  • 25. November 2011: Raubüberfall auf Lottoannahmestelle an Mindener Straße in Vlotho,
  • 25. Januar 2012: Raubüberfall auf Getränkemarkt an Weserstraße in Bad Oeynhausen.

Löhne-Gohfeld: Mittwochabend Diebstahl aus Kasse in Getränkemarkt an Koblenzer Straße

Am Mittwoch, dem 9. Januar 2013 gab ein Kassierer (20) gegen 21.55 Uhr Wechselgeld an einen Kunden (50) in einem Getränkemarkt an der Koblenzer Straße in Löhne-Gohfeld heraus. Währenddessen betrat ein unbekannter Mann mit Kapuze den Getränkemarkt, ging direkt zur Kasse und griff in die offenstehende Schublade.

Der Kassierer erfaßte die Hand des Täters, der Gummihandschuhe trug. Die andere Hand hatte der Täter in der Jackentasche. Der Täter forderte den Kassierer auf, das zu unterlassen. Er riß die Kassenschublade heraus, entnahm das Scheingeld und den Münzeinsatz. Dann flüchtete er in unbekannte Richtung.

Der Täter war zirka 1,86 Meter groß, schlank, sprach Deutsch ohne Akzent und trug möglicherweise einen dunklen Bart oder Schnäuzer. Er war mit einer dunkelblauen Sporthose, brauner Lederjacker, scharzem Kapuzenpullover und schwarzen Sportschuhen bekleidet. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Polizei hat keine Erkenntnisse, daß der Täter bewaffnet war.

Kassierer und Kunde stammen aus Bad Oeynhausen.

Presseschau von Mittwoch, dem 9. Januar 2013

Mittwochmorgen Raubüberfall eines Bewaffneten auf einen Discounter an Weserstraße

Dienstag kollidierten zwei Autos im Gegenverkehr auf Georgstraße, eine Fahrerin verletzt

Weniger Umsatz und Gewinn des Spielcasinos führen zu weniger Einnahmen für die Stadt

Die Stadt Bad Oeynhausen erwartet etwa zehn Prozent weniger Einnahmen aus der Spielbankabgabe (zwölf Prozent des Spielcasino-Gewinns) im Vergleich zum vorhergehenden Jahr. Das Spielcasino führt den Umsatzrückgang auf Konkurrenz durch Spielhallen und Online-Casions zurück. Mit Events und umfangreicher Gastronomie sollen mehr Besucher ins Spielcasino gelockt werden.

Geschichte der Freimaurer-Loge »Heilbringende Quelle« Bad Oeynhausen veröffentlicht

Die Freimaurer-Loge »Heilbringende Quelle« wurde am 1. September 1861 in Babbenhausen gegründet. Zwischen 1920 und 1935 hatte sie 51 Mitglieder. 1935 mußte sie, wie alle in Deutschland, schließen. 1952 wurde sie geschwächt wiedereröffnet und wegen abnehmender Mitgliederzahlen in 1968 aufgelöst. 2003 wurde sie von 15 Mitgliedern der Herforder Loge »Zur Roten Erde« wiederbelebt. (Die hier genannten Zahlen und Daten stammen aus dem Artikel der Neuen Westfälischen. Auf der Website der Freimaurer Bad Oeynhausen werden zum Teil andere genannt.)

Zu den bekanntesten Bad Oeynhausener, die Freimaurer waren, gehören der zweite Bürgermeister und Ehrenbürger Paul Baehr, der Bürgermeister Dr. Fritz Neuhäußer, der Arzt Dr. Reinhard Neumann-Bülow, der Leiter des Progymnasiums Dr. Gottfried Teetz, der frühere Direktor des Immanuel-Kant-Gymnasiums Ernst Happe und der Musiklehrer und Dirigent Heinrich Behrens.

Weniger Herztransplantationen im Herzzentrum im Jahr 2012

Im Jahr 2012 wurden im Herzzentrum 73 Herzen transplantiert, 2011 waren es noch 77 – ein Rückgang um etwa fünf Prozent. Zum Teil liegt die Wartezeit auf ein Spenderherz bei ein bis zwei Jahren.

2012 wurden bundesweit 12,8 Prozent weniger Organe gespendet, 3508 Organe von 1046 Spendern.

Volkshochschule hat Halbjahresprogramm vorgestellt, Anmeldungen möglich

Jugendtreff Nord »Fo(u)r C« in Volmerdingsen hat Halbjahresprogramm vorgestellt

Anzeigetafel auf Löhner Bahnhof beschädigt – zusammen mit Bahnhöfen Bad Oeynhausen und Porta Westfalica Vandalismus-Hochburg

Wahrscheinlich am Wochenende wurde eine mit Panzerglas geschützte elektronische Anzeigetafel am Gleis 9 des Löhner Bahnhofs beschädigt. Weiterhin wurden auch Uhren, Beleuchtung und Vitrinen beschädigt. Der Schaden soll mehr als 10000 Euro betragen.

Der Löhner Bahnhof ist zusammen mit den Bahnhöfen Bad Oeynhausen und Porta Westfalica seit Jahren als Vandalismus-Hochburg in Ostwestfalen bekannt. Auch umfangreiche Videoüberwachung mit fünf Kameras konnte keine deutliche Verbesserung erbringen.

Den Löhner Bahnhof nutzen jährlich etwa eine Million Reisende.

Porta Westfalica: Parkendes Auto eines Bad Oeynhauseners Mittwochnachmittag beschädigt und geflüchtet

Unna: Autofahrerin (39) aus Bad Oeynhausen Dienstagnachmittag bei Unfall auf A1 verletzt

Löhne: Bürgerproteste gegen Fachmarktzentrum Mennighüffen und neuen Hermes-Bau

  • Neue Westfälische: Mehr als 1000 Proteste – Bürgermeister nimmt Unterschriftenlisten von Fachmarktgegnern entgegen; 2013-01-09
  • Neue Westfälische: Riesiges Feld für Hermes-Bau – Geschäftsführer sieht keine Alternativen zur Planung, wenn das Unternehmen in Löhne bleiben soll; 2013-01-09

Kreis Minden-Lübbecke: 22800 Schußwaffen bei 4700 Besitzern – weniger als im Jahr 2009

Im Kreis Minden-Lübbecke sind 22800 Schußwaffen bei 4700 Besitzern registriert. Im Jahr 2009 waren es noch mehr als 25000 Waffen; mehr als 2000 Pistolen und Gewehre wurden seit einer Waffenrechtsverschärfung im Jahr 2009 von ihren Besitzern an die Polizei zur Verschrottung abgegeben.

Kreis Minden-Lübbecke: 25,71 Prozent der Kinder kommen per Kaiserschnitt zur Welt

Tierheim Eichenhof sucht Pflegestellen für Hunde