Presseschau von Donnerstag, dem 24. Mai 2012

Radfahrer bei Zusammenprall mit Auto an Oberbecksener Straße/Königstraße schwer verletzt

Am Mittwoch, dem 23. Mai 2012 befuhr gegen 8.45 Uhr ein 20-jähriger Schüler mit seinem Fahrrad das Verbindungsstück von der Oberbecksener Straße zur Königstraße. Als er die Fahrbahn queren wollte, um auf den linksseitigen Fuß- und Radweg zu gelangen, kollidierte er mit einem entgegenkommenden Ford, dessen 75-jähriger Fahrer gerade von der Königstraße nach rechts in Richtung Oberbecksener Straße abgebogen war.

Der Radfahrer wurde bei der Kollision über das Auto geschleudert und blieb neben ihm schwer verletzt liegen. Nach Erstversorgung durch Rettungskräfte der Feuerwehr wurde er ins Krankenhaus Bad Oeynhausen gebracht. Die Polizei schätzt den Schaden auf 1700 Euro.

Mann Mittwoch von Sattelschlepper an Mindener Straße überrollt, lebensgefährlich verletzt, beide Beine amputiert

Wie bereits gestern berichtet wollte am Mittwoch, dem 23. Mai 2012 gegen 16.30 Uhr ein 71-jähriger Fußgänger die vierspurige Mindener Straße (B61) in Höhe des Werre-Parks an einer Stelle ohne Querungshilfe oder Ampel überqueren. Dabei wurde er von einem aus östlicher Richtung kommenden Volvo-Sattelschlepper aus Polen auf der linken Fahrspur frontal erfaßt, überrollt und mindestens 30 Meter mitgeschleift.

Der LKW-Fahrer bemerkte den Unfall zunächst nicht, sondern wurde von einem 50-jährigen Audi-Fahrer, der auch die Rettungskräfte alarmierte, an einer Ampel darauf aufmerksam gemacht. Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Fußgänger unter einem Reifen eingeklemmt und mußte durch die mit 20 Einsatzkräften angerückte Feuerwehr befreit werden. Der lebensgefährlich verletzte Fußgänger wurde nach notärztlicher Erstversorgung von einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach Bielefeld geflogen.

Die B61 wurde zur umfangreichen Unfallaufnahme zwischen der Dehmer Straße und Eidinghausener Straße in beide Richtungen bis 20 Uhr gesperrt, was zu langen Staus in und um Bad Oeynhausen führte.

Der verunfallte Fußgänger war nicht ansprechbar und konnte zuerst nicht identifiziert werden. Angehörige des in Rehme lebenden 71-jährigen Familienvaters meldeten sich um 20.30 Uhr bei der Polizei, weil sie ihn vermißten. Er schwebte am Donnerstagnachmittag auf der Intensivstation eines Bielefelder Krankenhauses noch immer in Lebensgefahr; beide Beine mußten ihm amputiert werden. Er soll als »der Dosensammler mit dem Hut« bekannt sein.

Der polnische LKW-Fahrer stand nach dem Unfall unter Schock. Er hatte sich um den Schwerstverletzten bemüht, nachdem er auf den von ihn unbemerkt gebliebenen Unfall hingewiesen wurde. Durch einen Test wurde von der Polizei festgestellt, daß der Fahrer nicht unter Einfluß von Alkohol stand. Zunächst kümmerten sich Rettungskräfte um den LKW-Fahrer und später ein von der Polizei benachrichtigter polnischer Seelsorger.

Polizei und ein Sachverständiger fanden keine technischen Mängel am Sattelschlepper. Vor dem Unfall soll der Fußgänger im Geschäft der gegenüber des Werre-Parks liegenden Aral-Tankstelle gesehen worden sein. Warum er die vierspurige Mindener Straße direkt überqueren wollte und nicht die unweit liegende Ampelanlage nutzte, ist nicht bekannt. Die Polizei sucht Zeugen.

Früherkennungsuntersuchungen für Kinder verursachen beim Jugendamt viel Arbeit und Kosten

Von August 2009 bis April 2012 wurden dem Jugendamt 336 von Eltern versäumte ärztliche Früherkennungsuntersuchungen (U5 bis U9) an ihren Kindern vom Landesinstitut für Gesundheit und Arbeit (LIGA) gemeldet. Jeder Meldung muß das Jugendamt nachgehen, was durchschnittlich 40 Minuten Zeit in Anspruch nimmt. Das Jugendamt konnte in keinem Fall eine Vernachlässigung des Kindes feststellen. In einem Drittel der Fälle wurde sogar eine Früherkennungsuntersuchung vorgenommen, diese jedoch falsch an das LIGA übermittelt.

  • Neue Westfälische: Finanzfalle Früherkennung – Jugendhilfeausschuss diskutiert über Meldepflicht / Jugendamt: Mehrarbeit steht in keinem Verhältnis zum Nutzen

Weserfähre Amanda mit Kran ins Wasser gehoben

Dienstagabend wurde die fast 30 Tonnen schwere Weserfähre Amanda aufgrund ausbleibenden Hochwassers von einen Jumbo-Kran von ihrer Überwinterungsposition an Land ins Weserwasser gehoben. Damit der Kran zur Fähre kommen konnte, mußte eine zweite Brücke aus Stahlplatten angelegt werden.

Bereits im Jahr 2011 mußte die Amanda mit einem Kran in die Weser gehoben werden – damals mußten ihn die Bundeswehr-Pioniere aus Minden mit amphibischen Fahrzeugen übersetzen. In Zukunft wird sie im Winter in einer Mindener Werft geparkt.

Technischer Defekt war Ursache für Brand der Westfalia-Druckerei am Dienstagabend

Brandermittler der Mindener Kriminalpolizei haben Donnerstag festgestellt, daß ein technischer Defekt Dienstagabend Ursache für das Feuer in der ehemaligen Westfalia-Druckerei am Grünen Weg war. Die beschlagnahmte Brandstelle wurde wieder freigegeben.

Ovelgönner Tage am Wasserschloß vom 28. Mai bis 3. Juni

Der Freundeskreis Wasserschloß Ovelgönne veranstaltet vom Montag, dem 28. Mai bis Sonntag, dem 3. Juni die Ovelgönner Tage am und im Schloß.

Am Montag, dem 28. Mai finden ökumenischer Gottesdienst und Mitgliederehrungen statt. Am Dienstag, dem 29. Mai Vorträge zum Thema »Keine Angst vorm Social Web«. Am Mittwoch, dem 30. Mai tritt der Shanty-Chor »Binnenschiffer« auf. Am Donnerstag, dem 31. Mai gibt es einen Vortrag und eine Schloßführung von einem Historiker. Am Freitag, dem 1. Juni findet ein Gottesdienst auf Plattdeutsch statt. Am Samstag, dem 2. Juni und Sonntag, dem 3. Juni veranstaltet die Corona Historica ein mittelalterliches Schloß-Spektakel.

Bad Oeynhausener spielen Räuber Hotzenplotz ab 27. Mai auf der Freilichbühne Porta

Sielhof in Werste soll im August abgerissen werden

Jugendfußballturnier der Jusos und SPD am 25. Mai auf Sportplatz des TUS Volmerdingsen

Sammlung schadstoffhaltiger Abfälle am 26. Mai auf dem Recyclinghof

Fußball-Kreisliga A: SV Eidinghausen-Werste – FT Dützen II 0:0. TuS Bad Oeynhausen – Lahde-Quetzen 4:2

Wiederholten schweren Straftätern zwischen 14 und 25 Jahren droht Führerscheinentzug im Kreis Minden-Lübbecke

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