Vatertagsfeierlichkeiten weitgehend problemlos

Am Donnerstag, dem 29. Mai 2014 fanden die mittlerweile traditionellen Feierlichkeiten zum Vatertag einmal mehr besonders konzentriert im Sielpark statt. Das kühle, eher unfreundliche Wetter an Christi Himmelfahrt sorgte dafür, daß Gruppen junger Menschen sich erst später am Tage auf den Weg machten.

Etwa 1500 Personen versammelten sich über den Tag verteilt im Sielpark im Bereich des Gradierwerks. Dort wurden auffällige Personen frühzeitig von Ordnungsamt und Polizei kontrolliert, die darin schon jahrelange Erfahrung haben. Bei aggressivem Verhalten, zumeist durch Alkoholkonsum verursacht, wurde sofort eingeschritten.

Die 20 lokalen Polizeibeamten aus Bad Oeynhausen und Minden im Siel wurden von der Bereitschaftspolizei aus Bielefeld mit 30 Kräften sowie sechs Beamten und Pferde der Reiterstaffel aus Dortmund unterstützt.

Es wurden 35 Platzverweise erteilt. Da acht Personen diesen Platzverweisen nicht nachkamen, wurden sie in Gewahrsam genommen. Ein 25-Jähriger schlug im Polizeigewahrsam in Minden einem Beamten ins Gesicht, riß dessen Brille hinunter und trat auf sie ein – er muß mit einer Anzeige rechnen.

Es wurde eine einzige Körperverletzung im Sielpark bekannt: Ein 25-Jähriger aus Löhne schlug grundlos einem 20-Jährigen ins Gesicht. Dabei hielt er ein Feuerzeug in seiner Hand. Es kam zu keinen großen Verletzungen und der Geschädigte wünschte keine ärztliche Behandlung.

Auch 35 Kräfte der Johanniter Unfallhilfe waren anwesend und behandelten kleinere Verletzungen.

Um das New Orleans in der Innenstadt feierten etwa 1000 Personen den Vatertag friedlich. Nach den Feierlichkeiten kam es jedoch gegen 01:30 Uhr vor der Gaststätte zu einer Körperverletzung, zu der noch ermittelt wird.

Auf der Rehmer Insel feierten etwa 250 bis 300 Personen friedlich.

Auch im restlichen Kreisgebiet verlief der Vatertag weitgehend ruhig.

Nachtrag vom 2014-05-31:

Nachtrag vom 2014-06-01:

  • Neue Westfälische: Mit Verspätung in den Vatertag – Sielpark erweist sich erneut als Treffpunkt Nummer 1 / Polizei meldet 35 Platzverweise; 2014-06-01

Autofahrer fuhr Freitagmorgen vor Baum an Werster Straße – lebengefährlich verletzt

Am Freitag, dem 30. Mai 2014 fuhr ein 24-Jähriger aus Löhne-Gohfeld mit seinem Toyota Corolla auf der Werster Straße in Richtung Löhne. Gegen 9:45 Uhr kam er kurz hinter der Einmündung zur Aalstraße in einer leichten Linkskurve aus unbekannten Gründen nach rechts von der Werster Straße ab und prallte frontal gegen einen Baum.

Der Fahrer wurde im Auto eingeklemmt und lebensgefährlich verletzt. Er mußte von der Feuerwehr (Hauptwache und Löschgruppe Werste) mit schwerem Gerät aus dem Toyota befreit werden. Der Rettungshubschrauber Christoph 4 flog ihn in die Medizinische Hochschule Hannover.

Der total beschädigte Corolla wurde sichergestellt und abgeschleppt. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf 7000 Euro und hat eine Blutprobe veranlaßt.

Der zerstörte Toyota Corolla vor dem Baum an der Werster Straße. (Foto: Polizei Minden-Lübbecke)

Der zerstörte Toyota Corolla vor dem Baum an der Werster Straße. (Foto: Polizei Minden-Lübbecke)

Nachtrag vom 2014-05-31:

Cannabiskuchen führte Mittwochabend zu Großeinsatz wegen Übelkeit bei acht jungen Männern in Wulferdingsen

Am Mittwochabend, dem 28. Mai 2014 trafen sich Jugendliche und junge Erwachsene zu einer Feier in einem Gebäude an der Straße Zum Markt in Wulferdingsen. Dort wurde auch ein Kuchen zum Verzehr gereicht, in dem das Rauschmittel Cannabis eingebacken war.

Bei acht Männern im Alter von 15 bis 24 Jahren kam es kurz nach dem Verzehr zu Übelkeit und Erbrechen. Gegen 21:35 Uhr wählte deshalb einer der Männer den Notruf. Aufgrund der Beschreibung von Vergiftungserscheinungen löste die Feuerwehr den Alarm »Massenanfall von Verletzten« aus.

Drei Notärzte und vier Rettungswagenbesatzungen aus Bad Oeynhausen, Porta Westfalica, Lübbecke und Minden kümmerten sich gegen 21:45 Uhr um sieben der jungen Männer. Lebensgefahr bestand nicht.

Sechs Männer wurden den Krankenhäusern Bad Oeynhausen, Lübbecke und Minden zugeführt. Vier wurden stationär aufgenommen, zwei nach ambulanter Behandlung entlassen.

Der achte Mann (24) war nicht mehr vor Ort anwesend und wurde von der Polizei gesucht. Er wurde später zuhause angetroffen und hatte keine Vergiftungserscheinungen.

Alle acht werden eine Anzeige nach Betäubungsmittelrecht erwarten dürfen.