Gesamtschul-Sportlehrer bei Rettungsschwimmerausbildung gestorben

Am Montag, dem 18. August 2014 besuchten zwölf Sportlehrer der Gesamtschule Bad Oeynhausen am Vormittag eine Rettungsschwimmerausbildung im Waldfreibad Espelkamp an der Trakehner Straße.

Bei einer 200-Meter-Schwimmübung versagte offenbar das Herz eines 61-jährigen Sportlehrers, er erlitt einen Herzinfarkt. Als die anderen Teilnehmer des Kurses sowie der Schwimmmeister den Mann plötzlich leblos an der Wasseroberfläche treiben sahen, zogen sie ihn umgehend auf eine Insel im Becken. Während der Schwimmmeister den Lehrer an Land zog, begann er bereits im Wasser mit Wiederbelebungsmaßnahmen.

Zwischenzeitlich alarmierte Rettungskräfte, darunter eine Notärztin aus dem Klinikum Rahden, setzten die Reanimierung und weitere Versorgung des Sportlehrers fort. Jedoch ohne Erfolg.

Die Polizei wurde um kurz vor 11 Uhr alarmiert. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. Zwei Notfallseelsorger kümmerten sich um die Lehrergruppe.

Mittwochmorgen Brandstiftung im Damwildgehege Oeynhauser Schweiz

Am Mittwoch, dem 6. August 2014 wurde gegen 4:17 Uhr morgens ein Brand auf dem Damwildgehege in der Oeynhauser Schweiz an der Steinstraße von einem Spaziergänger gemeldet.

Durch das Feuer in einem Schuppen des mit Maschendraht eingezäunten Geheges entstand Gebäudeschaden. Außerdem wurden Tierfutter, Heuballen sowie Arbeits- und Baumaterialien ein Raub der Flammen. Die Feuerwehr löschte den Brand unter Atemschutz. Ein Übergreifen auf auch in dem Schuppen gelagertes Stroh konnte verhindert werden.

Nach ersten Ermittlungsergebnissen geht die Polizei von Brandstiftung aus. So sollen bisher Unbekannte nach Spurenlage das Metalltor an der Hauptzufahrt überstiegen und sich so Zugang zum offenen Schuppen verschafft haben. Im Schuppen lagerten Arbeitsmaterialien und Heuballen in einer gemauerten Box, in der das Feuer ausbrach. Tierpräparate, zum Beispiel ein Bussard, wurden zerschlagen und dann ins Feuer geworfen. Auch Spinde wurden aufgebrochen. Die Täter sollen das Gelände wieder über das Metalltor verlassen haben.

Bei der Tatortaufnahme konnte am Metalltor ein etwa 30 Zentimeter langes Messer der Marke Titanium aufgefunden werden, welches nicht zum Wildgehege gehört. Die Polizei hat zwei Fotos des Messers veröffentlicht und hofft auf Hinweise zu seiner Herkunft.

Von den ausgestellten Exponanten fehlen nach Angaben der Betreiber des Wildgeheges, dem Verein Damwildgehege Bad Oeynhausener Schweiz e.V., sogenannte Damwildschaufeln. Diese scheinen gestohlen worden zu sein. Die Polizei hat ein Foto einer Damwildschaufel veröffentlicht und hofft auf Hinweise zu ihrem Verbleib.

Der gesamte Schaden wird auf 10000 bis 15000 Euro geschätzt. Dort lebende Wildtiere wurden nicht verletzt. Der Verein bittet um Spenden für den Kauf von Futter für die Tiere sowie Ersatz für die verbrannten Arbeitsmaterialien.